Griechenland-Hilfe
Einigung für Gläubigerbeteiligung zeichnet sich ab

Wie es scheint, könnte es in der Frage nach privaten Beteiligungen am Rettungspaket für Griechenland zu einer Lösung kommen. Das drang aus Verhandlungen von Bank- und Versicherungsvertretern mit dem Finanzministerium.
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BerlinVertreter von Banken, Versicherungen und dem Bundesfinanzministerium sind zu Schlussverhandlungen über die Gläubigerbeteiligung an der Griechenland-Hilfe zusammengekommen. Von dem Spitzentreffen in Berlin wird eine Einigung erwartet. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat für Donnerstagnachmittag zu einer Pressekonferenz geladen.

Am Vormittag hatte es in Verhandlungskreisen geheißen, es zeichne sich eine Lösung ab. „Wir sind nah dran, aber es sind noch ein paar Fragen offen“, hieß es. „Wir sind sehr nah beieinander“. Eine endgültige Einigung sei aber noch nicht erzielt. Am Nachmittag wollten Top-Manager von Banken und Versicherern mit Schäuble die letzten Details für eine freiwillige Gläubigerbeteiligung aushandeln.

Eine Einigung gilt als wahrscheinlich, nachdem sich unter anderem Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und Commerzbank-Chef Martin Blessing grundsätzlich zu einem Kompromiss bereiterklärt hatten. Danach wollen Banken und Versicherer ihr Kreditengagement in Griechenland strecken. Die freiwillige Laufzeitverlängerung ist an das zuvor ausgehandelte „französische Modell“ angelehnt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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