Griechenland-Hilfe: IWF-Beitrag könnte deutlich sinken

Griechenland-Hilfe
IWF-Beitrag könnte deutlich sinken

Der Beitrag des Internationalen Währungsfonds (IWF) zum zweiten Griechenland-Hilfspaket könnte geringer ausfallen als erwartet. IWF-Mitglieder fürchten ein Übergewicht der Eurozone bei der Verteilung der Mittel.
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New YorkDer Beitrag des Internationalen Währungsfonds (IWF) zum zweiten Hilfspaket für Griechenland könnte laut Kreisen geringer als angenommen ausfallen. Es sei anzunehmen, dass der IWF lediglich 13 Milliarden Euro zum 130 Milliarden Euro schweren Paket beisteuere, berichtet das „Wall Street Journal“ am Freitag unter Berufung auf informierte Quellen. Beim ersten - 110 Milliarden Euro umfassenden - Rettungspaket für das pleitebedrohte Euroland hatte der Währungsfonds noch einen Anteil von 27 Prozent.

Die mögliche Reduzierung gehe auf Bedenken von IWF-Mitgliedern zurück, die ein Übergewicht zugunsten der Eurozone bei der Verteilung der Mittel des Fonds fürchten, heißt es in dem Bericht. Der IWF habe bereits 30 Milliarden Euro an Griechenland sowie 22,5 Milliarden Euro an Irland und 26 Milliarden Euro an Portugal vergeben. IWF-Offizielle sagten jedoch, der Anteil sei noch nicht endgültig ausgehandelt. Spätestens am Montag wolle man sich mit den Finanzministern und Vertretern der Eurozone einig werden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • "Die mögliche Reduzierung gehe auf Bedenken von IWF-Mitgliedern zurück, die ein Übergewicht zugunsten der Eurozone bei der Verteilung der Mittel des Fonds fürchten"

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