Griechenland in der Krise: Renten und Beamtengehälter gesichert

Griechenland in der Krise
Renten und Beamtengehälter gesichert

Athen sichert Geld zu: Die griechischen Staatsbediensteten und Rentner dürfen durchatmen. Die Regierung Tsipras verfügt offenbar über genug Geld, um ihr Gehalt in der kommenden Woche zu zahlen. Dennoch gibt es Probleme.
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AthenDie griechische Regierung verfügt nach eigenen Angaben über genügend Gelder, um in der kommenden Woche die Renten und die Gehälter für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst auszuzahlen. Dies versicherte der stellvertretende Finanzminister Dimitris Mardas am Samstag im Fernsehsender Mega. „Das heißt aber nicht, dass wir in der übernächsten Woche kein Geld mehr haben.“

Athen werde auch den am kommenden Donnerstag fälligen Kredit in Höhe von rund 450 Millionen Euro an den Weltwährungsfonds (IWF) zurückzahlen. „Die Zahlung an den IWF wird am 9. April erfolgen“, betonte Mardas. Die Summe befinde sich in der Staatskasse. Die Auszahlung sei eine politische Entscheidung. Dazu fehle nur noch der Auftrag von Ministerpräsident Alexis Tsipras.

„Es gibt noch Probleme politischer Art. Die Gelder für die Auszahlung der Löhne und Renten sowie für die Begleichung aller weiterer Zahlungsverpflichtungen sind vorhanden“, sagte Mardas.

Er ließ aber offen, um welche politischen Probleme es sich dabei handelte. Nach griechischen Medienberichten erhofft Athen sich in den Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern neue Fortschritte bei einem Treffen der Finanzstaatssekretäre der Eurogruppe am 8. und 9. April.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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