Griechenland-Krise
Athen könnte Banken-Nothilfe verlieren

Die EZB hat Griechenland bisher Banken-Nothilfen von knapp 89 Milliarden Euro genehmigt. Damit sollen die Geldhäuser des Krisenlandes liquide gehalten werden. Doch offenbar droht Athen ein Verlust der Unterstützung.
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DublinGriechenland droht nach Darstellung der irischen Regierung ein Verlust der Banken-Nothilfen (ELA), sollte nicht bald eine Einigung in der Schuldenkrise erzielt werden. Er habe am Montag über das Thema mit EZB-Chef Mario Draghi gesprochen, erklärte Finanzminister Michael Noonan am Dienstag in Dublin. Wegen der juristischen Grenzen für die Gewährung der Gelder „besteht die Gefahr, dass die ELA abgeschnitten werden“, sollte nicht innerhalb sehr kurzer Zeit eine Vereinbarung stehen. Dies müsse bis spätestens Donnerstag der Fall sein, sagte Noonan.

Die EZB hat bisher ELA-Hilfen von knapp 89 Milliarden Euro genehmigt, mit denen die griechischen Banken liquide gehalten werden. Ohne diese Geldspritzen würden die Institute rasch austrocknen, weil Unternehmen und Privatleute ihre Konten leerräumen. Nach Angaben mehrerer Teilnehmer hatten die Euro-Finanzminister mit Draghi am Montag auf dem Eurogruppen-Treffen über die Hilfen gesprochen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble habe dabei die Frage aufgeworfen, wie lange ELA-Hilfen noch gezahlt werden sollten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechenland-Krise: Athen könnte Banken-Nothilfe verlieren"

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  • Zu Besuch bei Feinden
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    Tsipras reist überraschend nach Brüssel.

    Er könnte doch gleich in Brüssel bleiben. Denn dort wird doch täglich über Griechenland gesprochen.
    Neues gibt es zwar nicht, aber seit dem 20. Februar ist Griechenland in Brüssel Gesprächsthema Nummer 1.

    Draghi (EZB) erhöht jetzt schon täglich die ELA-Kredite für die griechischen Pleitebanken weil die Griechen ihre Konten plündern und ihre Euros ins Ausland bringen.

    Es droht die Drachme und somit der Grexit.
    Aber nur mit der Drachme kann Griechenland wieder auf die Füße kommen. Der Euro ist zu stark für sie.
    Die Drachme können sie - wie früher auch - abwerten um wettbewerbsfähig zu sein.

  • Wie das?
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    Goldman Sachs-Draghi ist schließlich Italiener und somit Mitglied im ClubMed.
    Und solange das so ist, werden auch weiterhin Milliarden gen Athen fließen.
    Vor Allem aus Deutschland. Das ist "alternativlos"!

  • na, die Banker haben ihr Ehrenwort gegeben *grins*

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