Griechenland-Krise
EU diskutiert über Kapitalverkehrskontrollen

In der Griechenland-Krise macht sich die EU auf das Schlimmste gefasst. Aus Angst vor einem Austritt Hellas aus der Eurozone denken die Mitgliedsländer laut über die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen nach.
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BrüsselVor dem Hintergrund der Lage im hoch verschuldeten Griechenland ist in der Europäischen Union nach Angaben von EU-Vertretern über die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen im schlimmsten Fall gesprochen worden. Sie könnten dann greifen, wenn sich Griechenland zum Austritt aus der Eurozone entscheiden würde, verlautete am Montag aus den Kreisen.

Demnach gehören zur Planung auch die Einführung von Grenzkontrollen und die Begrenzung von Abhebungen an Geldautomaten zumindest in Griechenland. Es handele sich aber nur um Notfallpläne: Es werde nicht erwartet, dass Griechenland das Währungsgebiet verlasse, hieß es.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ich würde an Stelle der Verantwortlichen mit der Einführung der Kontrollen zur Überwachung der Kapitalflüsse noch etwas abwarten. Gerade jetzt, wo viele Fluglinien ohnehin über den Rückgang der Passagierzahlen klagen. Wie soll all das von den Banken abgezogene Geld denn ins Ausland gebracht werden. Oder wollen wir all denjenigen zumuten, die beschwerliche Fahrt mit dem Pkw auf unseren schlechten Straßen hin zu deutschen Banken auf sich zu nehmen.

  • Das Ausscheiden Griechenlands wird weder die europäische Union noch den Euro zum Untergang bringen. Das wird nur von Finanzhaien und Spekulanten in die Welt gesetzt. Womit hat Griechenland zum wirtschaftlichen Erfolg der EU beigetragen?
    Griechenland ist seit seinem Eintritt in die EU nur ein Nehmerland und wird es auch in Zukunft so bleiben. Versprechnungen bezüglich einer Besserung sind nur leere Worthülsen.

  • Und die FETTEN GEZ-finanzierten Anstalten werden noch fetter dan des gekauften Prof. Krichhof der für einen kräftige Gebührenerhöhung sorgt.

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