Griechenland-Krise EU diskutiert über Kapitalverkehrskontrollen

In der Griechenland-Krise macht sich die EU auf das Schlimmste gefasst. Aus Angst vor einem Austritt Hellas aus der Eurozone denken die Mitgliedsländer laut über die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen nach.
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Geldautomat in Athen: Werden Abhebungen aus Griechenland bald beschränkt? Quelle: dpa

Geldautomat in Athen: Werden Abhebungen aus Griechenland bald beschränkt?

(Foto: dpa)

BrüsselVor dem Hintergrund der Lage im hoch verschuldeten Griechenland ist in der Europäischen Union nach Angaben von EU-Vertretern über die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen im schlimmsten Fall gesprochen worden. Sie könnten dann greifen, wenn sich Griechenland zum Austritt aus der Eurozone entscheiden würde, verlautete am Montag aus den Kreisen.

Demnach gehören zur Planung auch die Einführung von Grenzkontrollen und die Begrenzung von Abhebungen an Geldautomaten zumindest in Griechenland. Es handele sich aber nur um Notfallpläne: Es werde nicht erwartet, dass Griechenland das Währungsgebiet verlasse, hieß es.

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18 Kommentare zu "Griechenland-Krise: EU diskutiert über Kapitalverkehrskontrollen"

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  • Ich würde an Stelle der Verantwortlichen mit der Einführung der Kontrollen zur Überwachung der Kapitalflüsse noch etwas abwarten. Gerade jetzt, wo viele Fluglinien ohnehin über den Rückgang der Passagierzahlen klagen. Wie soll all das von den Banken abgezogene Geld denn ins Ausland gebracht werden. Oder wollen wir all denjenigen zumuten, die beschwerliche Fahrt mit dem Pkw auf unseren schlechten Straßen hin zu deutschen Banken auf sich zu nehmen.

  • Das Ausscheiden Griechenlands wird weder die europäische Union noch den Euro zum Untergang bringen. Das wird nur von Finanzhaien und Spekulanten in die Welt gesetzt. Womit hat Griechenland zum wirtschaftlichen Erfolg der EU beigetragen?
    Griechenland ist seit seinem Eintritt in die EU nur ein Nehmerland und wird es auch in Zukunft so bleiben. Versprechnungen bezüglich einer Besserung sind nur leere Worthülsen.

  • Und die FETTEN GEZ-finanzierten Anstalten werden noch fetter dan des gekauften Prof. Krichhof der für einen kräftige Gebührenerhöhung sorgt.

  • Ach so, das ist wichtig zu betonen. Der Mann tritt ausschließlich aus familiären Gründen zurück. Das ist die vornehme Umschreibung wenn es unüberbrückbare Differenzen gibt.

  • Ist übrigens bekannt, dass der Chef der BRD-Finanzagentur plötzlich zurückgetreten ist?
    Hier der Link:
    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/10187-brd-finanzagentur-chef-ploetzlicher-ruecktritt


    Nein. So was darf nicht verbreitet werden. Da hat die nicht vorhandene Zensur was gegen.

  • Gott sei dank haben Sie "Endphase" und nicht Endlösung geschrieben.

  • M.E. ist nicht der Austritt Griechenlands das Problem sondern das Risiko, dass Griechenland im Euro bleibt.

    Griechenland ist wie ein Wackelpudding in der Hand. Wer will das Problem fassen?

    Die europäischen Politiker scheinen jedenfalls zu unerfahren zu sein, ein derartiges Problem zu managen. Deshalb kann die Entscheidung nur sein, den Schlussstrich so schnell wie möglich zu ziehen.

    Die Griechen wählen am Wochenende. Und das ist ein guter Termin, die Konsequenzen abschließend zu ziehen. Wer will anderes verantworten? Die ESM-Akteure, die im ESM-Vertrag vorsorglich vornweg gleich straffrei gestellt wurden, jedenfalls nicht!

    Ist übrigens bekannt, dass der Chef der BRD-Finanzagentur plötzlich zurückgetreten ist?
    Hier der Link:
    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/10187-brd-finanzagentur-chef-ploetzlicher-ruecktritt

    ("Seit 2010 wurde die Finanzagentur vom Rat der europäischen Finanz- und Wirtschaftsminister als Dienstleister für den Marktauftritt des europäischen Rettungsfonds European Financial Stability Facility (EFSF) mandatiert. Ihr Aufgabenspektrum umfasst u. a. die Emission und Übernahme von Finanzierungsinstrumenten im Namen und für Rechnung der EFSF sowie deren Liquiditäts- und Risikomanagement.")

  • Am schlausten waren jene Griechen, die ihr Geld früh genug nach London oder in die Schweiz, besser noch nach Singapur, geschafft haben. Wer die Kröten noch im Lande hat, den werden die Hunde beißen.
    Wer als Grieche so blöd ist und jetzt noch Euro auf der Bank hat, dem ist nicht mehr zu helfen (das ist dann Darwinismus in Reinform).

  • Ideenklau "Kontrolle" und Kapitalabsicherung für alle Menschen wurde Europa nicht schaden.Basel III statt Harz IV.

  • Wie sagte das Darwin so schön: es ist nicht der Intelligenteste oder der Stärkste, der die besten Chancen zum Überleben hat, sondern derjenige, der sich am schnellsten an Veränderungen anpassen kann.

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