Griechenland-Krise
Finanzminister will „ehrlichen Kompromiss“

Im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters fordert der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos, dass die EZB auch griechische Anleihen kaufen sollte. Außerdem soll der Streit über Reformen zügig beendet werden.
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AthenGriechenland will den Streit mit seinen europäischen Gläubigern um Reformen beilegen und setzt dabei auf einen „ehrlichen Kompromiss“. Finanzminister Euklid Tsakalotos sagte der Nachrichtenagentur Reuters in einem Montag veröffentlichten Interview, ein Deal könnte dazu führen, dass Griechenland anders als bisher am Anleihenkaufprogramm der EZB teilnehmen könnte. Sollte dies bis Frühjahr 2017 der Fall sein, könnte Griechenland mit der Ausgabe von Schuldpapieren die Rückkehr an die Finanzmärkte testen.

Griechenland hängt am Finanztropf seiner Euro-Partner und ringt um Reformen als Gegenleistung für die Milliarden-Hilfen. „Die griechische Redensart lautet 'Wasser in den Wein gießen'“, sagte Tsakalotos. Er möge diesen Ausdruck zwar nicht, „weil ich nicht will, dass mein Wein verwässert wird.“ Der Minister betonte aber: „Sie wissen, was ich meine: Es geht darum, einen ehrlichen Kompromiss zu finden.“

Griechenland steckt bereits im dritten Rettungsprogramm. Dieses umfasst bis zu 86 Milliarden Euro. Umstritten ist derzeit der Abschluss der zweiten Reformüberprüfung. Erst wenn dies über die Bühne ist, will der Internationale Währungsfonds entscheiden, ob er sich am laufenden Programm beteiligt. Tsakalotos plädierte dafür, die Überprüfung zu beenden. Sonst könnte sich dies negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung und eine frühe Rückkehr an die Märkte auswirken. „Ich kann keine Logik darin erkennen, zu Verunsicherung und Verzögerung zurückzukehren.“

Derzeit ist Griechenland nicht Teil des milliardenschweren Kaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB). Grund dafür ist unter anderem, dass noch geprüft werden muss, ob die Schulden des Euro-Landes tragfähig sind. Konkret heißt dies, ob die Regierung in Athen langfristig ihre Verbindlichkeiten aus eigener Kraft zurückzahlen kann.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechenland-Krise: Finanzminister will „ehrlichen Kompromiss“"

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  • Politik und ehrlich bzw. sich einsetzend für die eigenen Bürger??? Ich sehe nur Widersprüche.

  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

    Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

    das ist unser geliebter

    TRAUTMANN

    Danke

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