Griechenland-Krise
Kapitalabfluss macht Hellas-Banken zu schaffen

Die Regierung in Athen feilscht seit Monaten mit ihren Euro-Partnern um eine Lösung der Schuldenprobleme. Bürger bringen angesichts der Lage ihr Geld in Sicherheit. Die Banken leiden unter dem massiven Kapitalabfluss.
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Frankfurt/AthenAngesichts der ungelösten Schuldenkrise Griechenlands bringen immer mehr Bürger ihr Geld in Sicherheit. Die Bank-Einlagen schrumpften im April auf ein Volumen von 139,4 Milliarden Euro, wie aus am Freitag veröffentlichten Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) hervorgeht. Das ist der niedrigste Stand seit mehr als einem Jahrzehnt.

Allein im vorigen Monat zogen Kunden 5,6 Milliarden Euro von ihren Konten ab. Der Kapitalabfluss hält nun bereits seit Oktober an. Die Institute hängen weitgehend am Tropf der Notenbank in Athen, die von der EZB genehmigte Nothilfen an die Geldhäuser vergibt.

Die Regierung in Athen feilscht seit Monaten mit ihren Euro-Partnern um eine Lösung der Schuldenprobleme. Ohne Einigung auf Reformen als Gegenleistung für weitere Finanzhilfen droht die Zahlungsunfähigkeit.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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