Griechenland Parlamentswahl: Linkspartei führt immer deutlicher

Griechenland Parlamentswahl
Linkspartei führt immer deutlicher

Neue Umfragen sehen das Linksbündnis Syriza vor der Parlamentswahl in Griechenland am 25. Januar deutlich vorn. Die Partei von Alexis Tsipras kommt demnach auf mehr als 30 Prozent der Wählerstimmen.
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AthenFünf Tage vor der Parlamentswahl in Griechenland hat das Linksbündnis Syriza seinen Vorsprung im Rennen um die Gunst der Wähler weiter ausgebaut. Nach zwei in der Nacht zum Dienstag in Athen veröffentlichten Umfragen kommt die Partei von Alexis Tsipras nunmehr auf 30,4 beziehungsweise 33,5 Prozent. Die Konservativen von Regierungschef Antonis Samaras landen demnach bei 26,4 beziehungsweise 27,0 Prozent. Die Wahl findet am 25. Januar statt.

Bisherige Wählerbefragungen hatten einen Vorsprung von Syriza von nur etwa drei Prozentpunkten gesehen. Die Umfragen mit einem Syriza-Vorsprung von nunmehr vier und 6,5 Prozentpunkten wurden in den griechischen Fernsehsendern Skai und Mega veröffentlicht.

Die Sozialisten der derzeit mitregierenden Pasok unter Evangelos Venizelos kommen nach den Umfragen der Meinungsforschungsinstitute der Universität von Thessaloniki und GPO weit abgeschlagen nur mehr auf 4,5 und 5,1 Prozent. Als drittstärkste Kraft erscheint in den Umfragen mit 7,5 und 5,2 Prozent die pro-europäische Partei der politischen Mitte, To Potami (Der Fluss). Dicht darauf folgen die Rechtsextremisten der Goldenen Morgenröte mit 5,5 und 5,2 Prozent. Die Kommunisten kommen auf 5,5 und 4,8 Prozent.

Die neugegründete Bewegung der Demokraten und Sozialisten (Kidiso) des früheren Regierungschefs Giorgos Papandreou scheitert den Umfragen zufolge an der Drei-Prozent-Hürde. Die rechtspopulistische Partei der Unabhängigen Griechen muss demnach um den Einzug ins Parlament zittern: Beide Umfragen sehen sie bei um die drei Prozent.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Zitat Schäuble: "Griechenland ist auf einem guten Weg ..." lol ;-) !!!

    Der Stern von A. Merkel und dem Rest dieses Amateurkabinetts sinkt schneller als der Wert des EUR, und das will schon was heissen ...

  • Genau auf dem Punkt......

  • Griechenland hat keinen Islam. Aus diesem Grund schafft man es nicht die griechische Herde mit ein paar gezielt von der Leine gelassenen islamistischen Terroristen in eine andere politische Richtung zu bomben.
    In Kerneuropa klappt das Terrormanagement der Geheimdienste wesentlich besser, von daher können wir uns noch auf ein paar Überraschungen gefasst machen.

    Nun ja, es wird äußerst unangenehm und teuer, aber man wird Alexis Tsipras und seinem Linksbündnis Syriza ein unabweisbares Angebot unterbreiten, man wird sie mit druckfrischen Euro zu scheißen. Glaubt irgend jemand ernsthaft das ein Linksbündnis den Euro verlassen wird, wenn die Bedingungen plötzlich sehr kommod für Griechenland und griechische Bürger wird?! Selbstverständlich wird Spanien daraus lernen und die Protestpartei Podemos bei den nächsten Wahlen wählen und dadurch den weiteren Verlauf der Erosion innerhalb der Eurozone anheizen. Wir stehen vor dem Punkt an dem die mit der größten Not keinen Respekt und keine Zurückhaltung mehr vor dem todgeweihten Euro haben werden und nur noch das vermeintlich beste für sich selbst heraus holen wollen. Griechenland wird bis zum Crash oder der über Nacht entstandenen politischen Union im Euro bleiben. Möglicherweise passiert auch beides, aufgrund des Eurozusammenbruchs kommt die politische Union über Nacht und der dann sichtbaren, statt der unsichtbaren, Brüsseler Diktatur. Die Feudalkruste hat eigene Pläne und die sind eben nicht Deckungsgleich mit dem Willen der Menschen. Die Kunst besteht jetzt darin, die europäischen Herden (Gesellschaften) durch Terrormanagement und sonstige althergebrachte Massenmanipulationen dahin zu lenken, wo es noch am akzeptabelsten für die Feudalkrusten ist. Ihr könnt euch also die Finger wund schreiben, es kommt nicht zum besten für uns, sondern zu dem wohin wir medial getrieben werden.

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