Griechenland-Programm
„Weitere IWF-Hilfe ist Voraussetzung“

Ein Ministeriumssprecher geht davon aus, dass der Internationale Währungsfonds an Bord bleibt. Scheitert das Programm, muss sich der Bundestag erneut mit den Griechenland-Hilfen beschäftigen.
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BerlinFür Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist nach Angaben seines Sprechers das laufende Hilfsprogramm für Griechenland beendet, wenn sich der IWF nicht daran beteiligen sollte. Das allgemeine Verständnis aller Beteiligten bei der Bewilligung des Griechenland-Programms sei gewesen, dass die IWF-Beteiligung unabdingbar sei, sagte ein Sprecher des Ministers am Montag. „Insofern gehen wir weiterhin davon aus, dass er an Bord bleibt“, sagte er zur Haltung des Fonds. „Für den Fall, dass er es nicht tut, hat der Minister klargemacht, dass dann das Programm beendet ist.“ Dann müsse sich der Bundestag damit erneut befassen.

Bei den Beratungen des IWF zu Griechenland am Montag geht es dem Ministeriumssprecher zufolge um den turnusmäßigen IWF-Länderbericht und nicht um das Hilfsprogramm.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechenland-Programm: „Weitere IWF-Hilfe ist Voraussetzung“"

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  • Sind wir mal gespannt!
    Der IWF will nur noch beitreten,wenn ein Schuldenschnitt erfolgt.7 Mrd. stehen in Bälde zur Rückzahlung an.Das aktuelle Hilfsprogramm sei ohne IWF beendet.Die Südländer schwächeln insgesamt.Die Briten verlassen das sinkende Schiff.Und im Herbst sind Wahlen:
    Was wird wohl diesmal uns als "alternativlos"verkauft?

  • "Griechenland ist auf einem guten Weg"

    Ein armer Bauer geht in Deutschland in ein Luxusrestaurant. Er speist gut und reichlich. Er trinkt viel vom besten Wein. Als der Ober die Rechnung bringt sagt er: Ich kann nicht bezahlen. Sie haben mir das Essen und Trinken angeboten, obwohl ich es mir nicht leisten konnte. Das hätten sie sehen müssen und somit ist es Ihre Schuld! Bringen Sie mir nun einen guten Nachtisch und einen Kaffee, während ich hier auf das Abendessen warte.

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