Deutschlands führende Ökonomen begrüßen das beschlossene 130 Milliarden Euro schwere Rettungspaket für Griechenland. Mit den beschlossenen Maßnahmen werde die Währungsunion stabilisiert. Doch spannende Monate folgen.

Kommentare

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  • Zitat Wolfgang Franz: Es gebe nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera, sagte er: „Die Alternative zu dem beschlossenen Rettungspaket wäre ein Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion“ Zitatende.
    Falsch es sollte einmal objektiv die Alternative geprüft werden, die Währungsunion aufzuheben oder alternativ ein Austritt Deutschlands aus der Währungsunion und der EU.
    Merkt eigentlich niemand wie drastisch sich die Stimmung unserer EU-Partner gegenüber Deutschland verändert? Wir stehen in der internationalen Presse schon wieder als die Buhmänner und Diktatoren dargestellt und das nicht nur in Griechenland.
    Mich würde brennend interessieren, ob es nicht eine Möglichkiet gibt unsere Regierung wegen Veruntreuung von Volksvermögen und Staatsgeldern zu verklagen. Es kann doch nicht sein, dass eine Regierung ungestraft Recht und Gesetz brechen kann.
    Wir sollten schleunigst diesen EURO-Alptraum beenden und die EU wieder zu den Ansätzen der EWG und Freihandelszone zurückführen. Mit den Geldern die durch die Auflösung der diversen EU-Institutionen und -Kommissionen frei werden, könnte ein Großteil der verschleuderten Rettungsgelder wieder reingeholt werden.

  • Sind das die gleichen Professoren, die die Einführung des
    Euro "verschlafen", als gut befunden haben?

    Bin gespannt, was diese Professoren in 3-6 Monaten sagen, wenn Griechenland dann immer noch am Tropf hängt.

    Wer solche Professoren hat, braucht keine Feinde!!

  • Man erkennt die Auftraggeber solcher Hetzkampagnen gegen qualifizierte Kritiker und ist verstimmt. Bereits als Eichel die Griechen trotz sichtlich getürkter Zahlen in die Transferunion holte und dann STeinbrück die Finanzkrise durch Derivate, Liberalisierung und wilde Zockereien der Landesbanken Seite an Seite mit seinem Helferlein Asmussen begründete, gab es seitens der deutschen Wirtschaftsprofessoren massive Proteste, die Jahr für Jahr deutlicher und lauter geworden sind. Infos gibt es z.B. hier: http://www.faz.net/artikel/C30638/massenpetition-deutscher-vwl-professoren-oekonomen-gegen-groesseren-euro-rettungsschirm-30328668.html oder http://www.faz.net/artikel/C30638/insolvenz-griechenlands-in-betracht-ziehen-oekonomen-unterstuetzen-wirtschaftsminister-roesler-30687837.html; dort findet man auch weitere Links. Ein bissi Googlen hilft auch.

  • "„Die Alternative zu dem beschlossenen Rettungspaket wäre ein Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion ... Daran könnte die Währungsunion zerbrechen.“"

    Es hat sich gezeigt, dass niemand eine stabilen Wertmassstab in Tradition der Bundesbank braucht und möchte, sondern im Gegenteil außer niedrigen Zinsen nie irgendein Interesse an einer gemeinsamen leistungsfähigen Wirtschaftskultur und zugehöriger nicht inflationierten Währung bestand. Da ohne harmonisierte Kulturen, die keiner will, die Gräben zwischen Anspruch und Wirklichkeit immer breiter werden, wird der SICHERE Zusammenbruch des Währungszwangskorsetts an dem Tage erfolgen, an dem Dumm-Deutschland die immer breiteren Gräben nicht mehr mit dem durch die EZB- und andere illusionäre europäische Misswirtschafterei immer schmaler werdenden Vermögen seiner Bürger zuschütten kann. Unsere Volksvermögenverschenker im Bundestag werden aber auch keinen Tag eher damit aufhören, ihre Fehler zu vertuschen und Geld in diverse Fässer ohne Boden zu werfen, bis Deutschland auf griechischem Niveau ist und wirklich nichts mehr geht.

    Wenn das nicht bald geschieht, wird vermutlich sogar die territoriale Integrität Deutschlands in Frage gestellt, denn warum sollten Bayern und andere Nettozahler im deutschen Länderfinanzausgleich, der ihnen ohnehin ein Dorn im Auge ist, doppelt zahlen? Somit wird wie in Belgien und Großbritannien auch der deutsche Nationalstaat mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Auflösungserscheinungen zu kämpfen haben.

    Eine weitere Konsequenz der Euro-Lira dürfte die Zunahme von Übernahmen deutscher Unternehmen durch Unternehmen aus Ländern mit "lockerer Kreditkultur" sein, da man dort weniger Skrupel hat, sich riskanter/unsolider zu verschulden aber das Korrektiv der Währungsabwertung/Konkurs fehlt (Beispiel Hochtief, wurde von in spanischer Immoblase hochgedopten spanischen Konzern übernommen). Deutschland schafft sich ab.

  • Deutsche Ökonomen sollte man nicht mal in der Pfeife rauchen. Der Rauch könnte zu Halluzinationen führen. Was für ein dummes Geschwätz muss man sich pausenlos von diesen Vollpfosten anhören.

  • es geht doch längst nicht mehr um griechenland. die politker versuchen immer noch, auf zeit zu spielen, bis spanien und italien stabil genug sind, um eine griechenpleite zu verkraften. spätestens im september wirds so weit sein. aber vielleicht ist da weltweite panik schon ausgebrochen, falls israel seine warnung wahr macht und den iran angreift. dann ist im mittelmeerraum bombenstimmung und dann droht uns endlich mal der lang ersehnte 3. wk und die neuordnung der welt. dann können wir uns endlich von der lobbypolitik abkanzeln und wieder für uns selbst wirtschaften.

  • Jetzt können wir nachfühlen aus welcher Stimmungslage der unselige Adolf an die macht kam:

    Abgrundtiefe Verzweiflung über eine moralisch völlig verkommene und verantwortungslose Politikerkaste.

    Hoffentlich haben wir mehr Glück beim nächsten "starken Mann / starker Frau" der / die hoffentlich bald kommt.

  • Wenn man 1 und 1 zusammenzählen kann, dann fallen doch folgende Punkte auf:
    1. Die Schulden steigen weiter an. Von 2 Billionen auf 2,3 Billionen, auf 2,x Billionen , 3 ...
    2. Auch Deutschland ohne Rettungspaket verschuldet sich immer weiter. Im Jahr 2011 gab es Rekordsteuereinnahmen und trotzdem werden neue Schulden aufgenommen.
    3. Die Schuldenbremse wird nie ihre Funktion aufnehmen, weil mit Sicherheit andere Faktoren dagegen sprechen werden, sowohl in Deutschland als auch in den anderen EU-Ländern.
    4. Die Bevölkerung in der EU wird weiter abnehmen. Die steigenden Schulden müssen von immer weniger Menschen zurückgezahlt werden.

    Es kann also nur von dem Ersparten der Bürger genommen werden. Entweder durch höhere Besteuerung, Zwangsabgabe oder hoher Inflation. Der Sparer wird verlieren.

    Wenn man also 1 und 1 zusammenzählt, müsste man sein Geld ausserhalb des Euroraums bzw. der EU anlegen in einer anderen Witschaftsraum, der Wachstumspotential verspricht und eine günstige Demographie verspricht. Die Weltbevölkerung wächst ja weiter. Nur nicht in Europa und einigen wenigen anderen Ländern.
    Ich bin kein Untergangsprophet. Aber ich halte meine Augen offen und ziehe für mich die Schlüsse.
    Rette sich, wer kann.
    Es ist nun mal so, dass nach 60 Jahren Aufschwung auch mal wieder die andere Richtung kommen wird. Natürlich werden weder Politiker noch irgendwelche Medien dies so direkt aussprechen, da das Chaos sofort ausbrechen würde.
    In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen kühlen Kopf und unseren Politikern ein Minimum an Durchblick in dieser Situation.
    Einen schönen Abend noch.

  • Die deutschen sind eben das Dümmste Volk der Welt. Das sage ich schon lange !!! Die Mehrheiut des deutschen Volkes ist gegen Steuersenkungen hier zu Lande. Da zeigt sich schon die ganze Dummheit der Bevölkerung. Leute nehmt,was ihr könnt. Jeden Euro, den der Staat bei euch einspart wird umgehend nach Griechenland oder in andere Pleitestaaten transferiert. Dann nehmt das geld doch lieber selber, denn ihr habt es auch erwirtschaftet. So lange das Voll so dumm ist, ist ihm nicht zu helfen. Wenn Einsparungen nötig sind, bin auch ich dafür, wenn es einem sinnvollen Zweck dient. Aber um die internationale Bankendynastie zu retten sollte man auf nichts verzichten

  • Traumtänzer auf russischem Parkett

    Herr Franzz, wie sachverständig halten Sie das Obligo der gesamten Rentenanwarschaften deutscher Bürger? Fragen Sie mal ehrlicherweise den Steuerzahlerbund
    Ich bin definitiv nicht bereit die Finger wund zu schreiben wenn die Redaktion den Menschen nicht reinen Wein einschenkt. Während hier Papier geduldig gedruckt wird,soll für die armen Griechen die natürlich sich nicht "totsparen" zwischen Fass ohne Boden und illusorischer Wettbewerbsfähigkeit im Euro mit Unterschrift bereits von Italien, Großbritannien, und Österreich das nächste Fass aufgemacht werd. Sorry, das ist nicht sachverständig. Es ist vär-rückt.

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