Griechenland-Rettung
Wie freiwillig wird der freiwillige Beitrag der Banken?

Deutschland und Frankreich haben sich geeinigt, dass private Geldgeber nur aus freien Stücken an den neuen Hilfen für Athen beteiligt werden. Die Kanzlerin hat allerdings eine ganz eigene Definition von Freiwilligkeit.
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BerlinDie Bundesregierung besteht auch bei einer freiwilligen Beteiligung privater Geldgeber an neuen Griechenland-Hilfen auf einen maßgeblichen Finanzbeitrag von Banken und anderen Investoren. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) machte vor dem Treffen der Euro-Finanzminister klar, dass sie einen „substanziellen“ Anteil der Privaten verlangt.

Eigentlich sollte die Einigung von Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy auf die freiwillige Beteiligung privater Gläubiger vom vergangenen Freitag die Verhandlungen vereinfachen. Beide streben offiziell eine Lösung nach der „Wiener Initiative“ an. Dabei hatten sich 2009 mehrere westeuropäische Banken bereiterklärt, ihr Engagement in einigen von der Finanzkrise schwer getroffenen osteuropäischen Ländern beizubehalten.. Merkel und Sarkozy hatten auch eine rasche Lösung und eine Einbindung der EZB gefordert.

Allerdings erklärte Merkel am Samstag in Berlin, es müsse nach wie vor versucht werden, in den Verhandlungen einen „substanziellen Beitrag“ der privaten Geldgeber zusammenzubringen. Sollten diese weiter in Griechenland engagiert bleiben, indem sie etwa versprechen, griechische Anleihen nach Fälligkeit in zwei Jahren für weitere fünf Jahre zu halten, schrumpfe die Finanzierungslücke. Auch werde Athen Zeit verschafft.

Details müssten nun ausgehandelt werden. „Das macht man aber nicht auf der offenen Straße und über Pressekonferenzen“, mahnte Merkel.

Dagegen warnte der Vorsitzende der Euro-Ministerrunde, Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker, vor Ansteckungsgefahren für andere hoch verschuldete Länder der Eurozone. Diese Gefahr würde durch eine Bankenbeteiligung an weiteren Finanzhilfen noch steigen - weil sie dazu führen könne, dass die Ratingagenturen Griechenland als zahlungsunfähig einstufen.

Die Euro-Finanzminister wollten ab Sonntagabend in Luxemburg über weitere Hilfen für das von der Pleite bedrohte Griechenland beraten. Neben einem zusätzlichen Notpaket von bis zu 120 Milliarden Euro geht es um die Freigabe einer für Mitte Juli geplanten Hilfszahlung von 12 Milliarden Euro der Europäer und des Internationalen Währungsfonds (IWF) aus dem bisherigen Hilfspaket.

Beobachter gingen vor dem Dringlichkeitstreffen davon aus, dass die Eurostaaten grünes Licht für die nächste Tranche von Notkrediten geben, die Athen spätestens Anfang Juli braucht. Zudem ist eine Grundsatzeinigung über ein zweites Rettungspaket für Athen notwendig. Ohne diese kann der IWF seinen Anteil an den Notkrediten nicht überweisen.

Sollte das Geld nicht fließen, wäre Griechenland pleite. Teilnehmer ist auch der neue griechische Finanzminister Evangelos Venizelos.

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  • Sie haben mir aus der Seele gesprochen.
    Das sage ich auch schon lange.
    Was unsere Politiker aller Parteien mit dem Euro jetzt tun, ist den Weg bereiten für Diktaturen.
    Dieser Euro gehört weg und Rückkehr zu den alten Währungen muß das Thema sein und nichts anderes.
    Der Euro war die größte kriminelle Tat nach dem 2. WK.

  • Nun ja, Merkel hat schließlich bei Honecker gelernt wie man ein Volk verdummt

  • Diese Zonenwachtel kann man nicht mehr wachküssen, wer sollte das auch tun?
    Merkel wickelt gerade die alte Budnesrepublik ab, denn Demokratie wir sie hatten, ist ihr suspekt
    Sarkozy weiß das udn nutzt es für siene Zwecke Detuschalnd zu schwächen

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