Griechenland
Steuerrefrom soll 2,5 Milliarden Euro einbringen

Griechenland hat ein neues Steuergesetz vorgelegt: Durch die Anhebung des Spitzensteuersatzes und die Versteuerung von Kapitalgewinnen aus Aktiengeschäften will die Athener Regierung wieder Geld in die Kassen treiben.
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AthenDas krisengeschüttelte Griechenland will mit Steuererhöhungen in den kommenden beiden Jahren 2,5 Milliarden Euro mehr einnehmen. Dies soll unter anderem durch höhere Sätze für Gutverdiener und Unternehmen erreicht werden, wie aus einem am Donnerstagabend im Parlament vorgelegten Gesetzentwurf hervorgeht. Zudem sollen Gewinne aus Aktiengeschäften besteuert und Ausnahmeregelungen gestrichen werden.

Die Zustimmung zu dem Steuergesetz gehört zu den Voraussetzungen, die die Regierung in Athen für weitere Hilfskredite über 14,7 Milliarden Euro bis Ende März erfüllen muss. Noch im Dezember sollen zudem 34,3 Milliarden Euro fließen. Nach einer monatelangen Zitterpartie hatten die Euro-Finanzminister neue Kredite von zusammen 49,1 Milliarden Euro freigegeben.

Mit den Gesetzen will die Regierung nach eigener Darstellung das Steuersystem gerechter und effektiver gestalten und die Steuerhinterziehung bekämpfen. Ein zweiter Entwurf sieht eine Reform der Steuerverwaltung vor, die von viele Griechen als korrupt eingeschätzt wird.

Den Plänen zufolge steigen die Steuern auf Unternehmensgewinne um sechs Punkte auf 26 Prozent. Gewinne aus Aktiengeschäften an der Athener Börse werden demnach von April kommenden Jahres an mit 20 Prozent besteuert. Gleichzeitig sollen Steuerschlupflöcher gestopft werden. (Reporter: George Georgiopoulos; bearbeitet von Stefanie Geiger; redigiert von Thomas Seythal)

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechenland: Steuerrefrom soll 2,5 Milliarden Euro einbringen"

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  • @alle
    @Redaktion


    Tut mir leid, dass ich mich hier dazwischen drängle – aber es ist sehr wichtig:

    Griechenland verfügt über ein Mammutvorkommen an Erdöl und Gas. Es zieht sich von Zypern über Kreta bis fast an das Ionische Meer heran – bis etwa zur Höhe Preveza.
    Das Vorkommen ist deutlich größer als das in Saudi-Arabien, das bereits als größtes in der Gegend gilt.
    Es hat einen Wert von ca. 1,2 BILLIONEN Euro.

    GR braucht demnach unsere Hilfen NICHT – weder Hilfspakete noch Schuldenschnitte, sondern kann seine Schulden selbst und pünktlich bezahlen, wenn es nur WILL.

    Und wenn Europa will.

    WARUM hört man in Deutschland nichts über diese wichtigsten Meldungen, die alles verändern?

    Israel, England, die USA, Russland, Griechenland – sie alle werden sich den Kuchen teilen – Deutschland aber verheimlicht seinen Bürgern, dass es überhaupt Öl gibt und läßt sie weiter für fremde Schulden aufkommen.
    Inzwischen bieten die Russen für eine zu privatisierende Behörde (den genauen Namen werde ich noch nachliefern), die sich mit dem Erdöl befasst, ca. 1,2 Milliarden €, während die USA noch bei ca. 400 Millionen € verharrt.
    Zurzeit laufen noch die seismischen Untersuchungen, sie sollen im Januar 2013 abgeschlossen sein. Ab 2014 soll dann bereits gebohrt werden.

    Ich schreibe seit Tagen über diese Sache – liebe Redaktion, wollen Sie das nicht – bitte – endlich einmal aufgreifen??

    Wenn Sie das Wirtschaftsblatt bleiben wollen, das mit ein bisschen mehr Mut als die anderen Blätter ihre Leserschaft behält und sich den Gang der FTD erspart, dann recherchieren Sie BITTE.
    Und schreiben Sie darüber.



  • Springt jetzt die osmanische Stambul-Vilayetsteuerverwaltung ( Papieraktenbündel wüst sortiert ) mit einer Blitz-EU-Bewusstsein-Reform ins 21. JAHRHUNDERT Apple und Co. ?

    Jeden Tag steht Mr./Fr. Depp neu auf....

  • @Rettungswahnsinn
    So ist es.

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