Griechenland und die EU
Demütigungen, Machtspiele und verdrehte Worte

Harsche Worte: EU-Kommissionspräsident Juncker und Griechenlands Regierungschef Tsipras machen sich gegenseitig Vorwürfe wegen der stockenden Verhandlungen in der Schuldenfrage. Österreich will jetzt vermitteln.
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Brüssel/Berlin/AthenIn der Griechenland-Krise verschärft sich der Ton. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker beschuldigte die griechische Regierung, seine Worte verdreht zu haben. „Ich werfe ihnen vor, der griechischen Bevölkerung Dinge gesagt zu haben, die nicht mit dem übereinstimmen, was ich dem griechischen Ministerpräsidenten gesagt habe“, sagte er am Dienstag. Die Debatte sowohl in als auch außerhalb Griechenlands wäre einfacher, wenn die griechische Regierung genau das wiedergeben würde, was die Kommission wirklich vorschlage. Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis wies die Vorwürfe zurück und entgegnete: „Juncker hat die Dokumente, die er Tsipras gegeben hat entweder nicht gelesen oder er hat sie gelesen und wieder vergessen.“

Zuvor hatte Tsipras den Geldgebern Demütigungen und Machtspiele vorgeworfen. Forderungen nach weiteren Sparmaßnahmen wollte er nicht nachgeben. „Wir haben vom griechischen Volk den Auftrag erhalten, die Sparpolitik zu beenden“, so Tsipras am Dienstag in Athen. „Um das zu erreichen, müssen wir eine Vereinbarung erzielen, die die Last gleich verteilt und nicht Arbeitnehmer und Rentner belastet.“

Den Geldgebern warf er vor, Griechenland demütigen zu wollen. Die Euro-Partner, die EU-Kommission, und der IWF wollten in den Verhandlungen ihre Macht demonstrieren. Das Land habe nichts mehr zu geben. Es habe die Grenzen dessen erreicht, was es ertragen könne, sagte der Regierungschef vor seiner Parlamentsfraktion. „Wir sind bereit, mit unseren Partnern ... für eine Lösung zu arbeiten“, sagte er. Die Lösung könne aber nicht die Fortsetzung der Sparpolitik sein. „Ich glaube, wir sind auf der Zielgeraden“, meinte Tsipras. Europa müsse aber „aufhören, sich selbst ins Bein zu schießen“. Das Abkommen dürfe die Rentner nicht weiter belasten. Zudem müsse es das Thema des griechischen Schuldenberges regeln. Die Debatte um einen Austritt Griechenlands aus dem Euro-Land sollte ein für alle Mal beendet werden, forderte Tsipras.

Zuvor hatten griechische Medien berichtet, dass Tsipras sich auch nicht mehr auf eine Rückzahlung der Tilgungsrate an den Internationalen Währungsfonds (IWF) festlegen will. Das habe er bei einem Treffen mit den Chefs proeuropäischer Oppositionsparteien gesagt.

Tsipras behalte sich als eine Option vor, die am 30. Juni fällige, gebündelte Tilgungsrate an den IWF in Höhe von knapp 1,6 Milliarden Euro nicht zu bezahlen, falls es bis Ende des Monats zu keiner Einigung mit den Gläubigern kommen sollte. Laut „Bild“-Zeitung soll die Zahlung um sechs Monate verschoben werden.

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Demütigungen, Machtspiele und verdrehte Worte

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„Wir sind nicht an einem Grexit interessiert“

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  • Arbeitsplätze sichern, whatever it takes!

    http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Griechenland.210.0.html

  • Was hat Griechenland davon, wenn es seine Schulden bezahlt und gleichzeitig keine neuen Schulden machen darf? Das Verhalten der Griechen ist deshalb nicht unlogisch, wenn auch nicht legitim.

  • Wider der Diktatur des Kapital für eine Demokratisierung der Wirtschaft
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    Mit Griechenland wird vorweggenommen und geprobt, was den anderen EU-Staaten einschließlich Deutschland noch blüht.
    Erst werden Länder in Verschuldung von Banken und Kapitalgesellschaften gebracht, indem man Politikerkasten besticht, ihnen Jobs und Pensionen in Vorständen und Aufsichtsräten sichert, Vermögen auf Steuerinseln verspricht.
    Dann werden Steuern, Zinsen u.a. Abgaben für die Normalbevölkerung ins Unermäßliche getrieben bis niemand mehr zahlen kann, während die Steuerfreistellung für das Großkapitals legalisiert wird. Durch FED, EZB, EU-Kommision -TTIP, Schiedsgerichte u.a. Geheimverträge und von Lobbyisten geschrieben Gesetze wird eine Wirtschaftsdiktatur errichter und Demokratiereste beseitigt.
    Die Menschen und Völker werden gegeneinander aufgehetzt indem man mit den Fingern immer auf andere zeigt. (die Griech..., die Mosl..., die Russ.., die Afrik..., die Hartz4ler..., die........ die...., .....die .....und dann schließlich kommt Schuld-Knechtschaft und Sklaverei. ...
    Wir alle haben das doch in den 500 Jahren Kapitalismus schon viel Male erlebt. Kriegs- und Raubzüge, die wir bereits wieder in außereuropäischen Ländern sehen, in denen die Verblendeten unter den Völker (ISISten und Faschisten) das Ausrottungsgeschäft erledigen, werden zur Normalität. Denn das Kapital braucht und bezahlt diese Todesarmeen aus Söldnern und Freiwilligenkorps, um sich Länder, Ressourcen, Humankapital (Menschen) als Privatbesitz anzueignen.
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    Lösen wir die Geheimverträge und -dienste auf! Stellen das Großvermögen und Kapital unter demokratischer Kontrolle! Jeder darf besitzen was er alleine bewirtschaften kann. Was darüber hinausgeht nur mit Achtung der Menschenwürde unter demokratischer Kontrolle ...und unser Politiker bekommen nur noch Durchschittslohn.

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