Griechenland: Zwei Milliarden Euro gegen soziale Not zugesagt

Griechenland
Zwei Milliarden Euro gegen soziale Not zugesagt

Athen bekommt im Kampf gegen die humanitäre Not im eigenen Land Unterstützung aus Brüssel. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker stellt Griechenland nach eigener Aussage zwei Milliarden Euro bereit.
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BrüsselGriechenland kann im Kampf gegen die soziale Not im Land auf Milliarden-Hilfen der Europäischen Union (EU) zugreifen. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte am Freitag in Brüssel, dafür stünden zwei Milliarden Euro bereit.

Die Mittel könnten für Projekte zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, zur Unterstützung der Armen und auch für Vorhaben fließen, mit denen die Konjunktur angekurbelt werden könne. Die Brüsseler Behörde hat demnach einen Stab zusammengestellt, um das klamme Ägäis-Land bei der Verwendung der Gelder zu beraten.

Damit wolle Europa den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras unterstützen, die soziale Not im Land zu lindern. Tsipras spricht selbst von einer „humanitären Krise“, die durch die jahrelange Rezession entstanden sei.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechenland: Zwei Milliarden Euro gegen soziale Not zugesagt"

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  • ist das Junkers Privatgeld?

    wieso sonst kann er allein entscheiden das GR das Geld bekommt? Müssen da nicht erst mal alle Länder zustimmen? Oder zumindest das EU-Parlament?

    Oder ist Junker nun der Kaiser von Europa? Dann sollte er zumindest von Journalisten zukünftig auch tunlichst nur noch mit "Euer Gnaden" angesprochen werden ...

  • Keinen Cent diesen Gaunern, bevor die Regierung nicht beweist, dass Sie es mit den zugesagten Reformen ernst meint! Und mit Beweisen meine ich belastbare Zahlen, kein Geschwaetz oder wertlose Abmachungen, die sowieso nicht eingehalten werden. Seit ca. 5 Jahren weigern sich die Griechen, notwendige Reformen durchzufuehren, daher dauert die Krise auch entsprechend lange. Die Griechen sollen selbst die Suppe ausloeffeln, die Sie sich eingebrockt haben!

  • War ja klar, dass wieder Geld auf Grund irgendwelcher unverbindlichen Lippenbekenntnissen fließt!

    Immer noch hat Griechenland das Angebot der Schweiz nicht angenommen, bei der Hilfe von Steuerflüchtlingen zu helfen.

    Weiterhin fließen Milliarden von der EZB für Notfallkredite.

    Wann kapieren unsere Politiker, dass sie von den Griechen am Nasenring durch die Manege geführt werden? ... Vermutlich nie ....

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