Griechenlands Verbindlichkeiten
EZB-Schulden können nicht umgeschuldet werden

Umschuldung unmöglich: Das EZB-Ratsmitglied Christian Noyer schließt eine Umschuldung griechischer Verbindlichkeiten aus. Darin sieht er gar eine illegale Staatsfinanzierung warnt vor möglichen Konsequenzen.
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ParisDas Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank, Christian Noyer, hat möglichen Forderungen nach einer Umschuldung griechischer Schulden bei der EZB widersprochen. Eine Umstrukturierung der Griechen-Schulden bei der EZB könne es nicht geben, weil dies eine unerlaubte Staatsfinanzierung durch die Zentralbank wäre, sagte Noyer am Montag. Der Präsident der französischen Notenbank bekräftigte damit einmal mehr die Haltung der EZB.

Außerdem sagte Noyer, dass die EZB entscheiden müsse, wie auf den Ausgang des Referendums in Griechenland zu reagieren sei. Aus Kreisen der Notenbank hieß es, dass sich die Ratsmitglieder in einer Telefonkonferenz mit der Lage in Griechenland befassen werden. Die meisten Beobachter rechnen damit, dass die EZB die Notkredite für Griechenlands Banken aufrechterhalten wird, solange auf politischer Ebene weiter verhandelt wird.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechenlands Verbindlichkeiten: EZB-Schulden können nicht umgeschuldet werden"

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  • oh, der Neuer sieht was? toll! er sieht da sogar eine illegale Staatsfinanzierung wenn GR umschuldet ? mit dem neuen ESM-Urteil darf die EZB nun wie Bestellt unbegrenzt Banken -und Länder Retten, auch in Billionenhöhe! genau das will man der Ukraine gewähren die das 100-fache von GR ausmacht? herr Neuer, was sind sie für ein elender Pharisäher? ha?

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