Griechisch-mazedonische Grenze: Rund 2000 Flüchtlinge harren in der Kälte aus

Griechisch-mazedonische Grenze
Rund 2000 Flüchtlinge harren in der Kälte aus

Wegen verstärkter Kontrollen warten derzeit rund 2000 Flüchtlinge an der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien. Die Lage ist angespannt, ein Mensch ist bei Streitigkeiten ums Leben gekommen.

AthenRund 2000 Migranten und Flüchtlinge warten wegen verstärkter Kontrollen in der Nähe der griechisch-mazedonischen Grenze auf die Weiterreise nach Westeuropa. Die Menschen harrten in Bussen und in einer Tankstelle rund 20 Kilometer südlich des Grenzübergangs von Idomeni aus.

Augenzeugen zählten am Montagvormittag 39 wartende Busse. Medien zufolge kam es zu Streit unter den Menschen. Dabei sei einer von ihnen ums Leben gekommen, berichtete das staatliche Radio Griechenlands. Der Grund der Auseinandersetzung blieb zunächst unklar.

Grund des „Staus“ ist, dass Mazedonien nur Menschen passieren lässt, die in Österreich oder Deutschland Asyl beantragen wollen. Zudem wird die Weiterreise nur Schutzsuchenden aus dem Irak, Syrien und Afghanistan erlaubt. Bürger anderer Staaten würden von den mazedonischen Behörden als Wirtschaftsflüchtlinge eingestuft und zurück nach Griechenland geschickt, sagten Vertreter von Hilfsorganisationen im griechischen Rundfunk.

Einige Menschen versuchten demnach, an unüberwachten Stellen die Grenze zu überqueren, um ihren Weg auf der sogenannten Balkanroute fortzusetzen. In der Region herrschten am Montag Temperaturen um den Gefrierpunkt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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