Griechische Reformen
Privatisierung von Ferienanlage gestoppt

Die neue Regierung in Athen hat eine Reihe geplanter Privatisierungen abgesagt. Nun stoppt ein griechisches Gericht den Verkauf einer Luxus-Ferienanlage, für welche die Behörden 100 Millionen Euro bekommen hätte.
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AthenRückschlag für die Privatisierungspläne in Griechenland: Das oberste Verwaltungsgericht stoppte am Donnerstag den Verkauf einer Luxus-Ferienanlage an einen arabisch-türkischen Immobilienfonds, wie die Justiz mitteilte.

Die Privatisierungsbehörde HRADF hatte zusammen mit der National Bank als größtem Anteilseigner der Anlage einen Deal über 400 Millionen Euro mit dem Jermyn Street Real Estate Fund besiegelt. Die Behörde sollte dafür rund 100 Millionen Euro Bargeld einstreichen.

Die Richter entschieden jedoch den Angaben zufolge, dass der Bau des Astir Palace Hotel-Komplexes unter anderem gegen Umweltschutzauflagen verstoße und gegen Regeln für die Stadtentwicklung.

Im Gegenzug zu den Milliarden-Hilfen aus dem Euro-Rettungsprogramm hat sich Griechenland zur Privatisierung verpflichtet. Die neue Regierung in Athen, die vom strengen Spar- und Reformkurs abkehren will, hat allerdings eine Reihe von Privatisierungen abgeblasen. Bereits vereinbarte Privatisierungen sollen allerdings nicht rückgängig gemacht werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechische Reformen: Privatisierung von Ferienanlage gestoppt"

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  • Schön wieder zu sehen wie sich die Griechen an Absprachen und Verträge hält. Nix mehr Kohle geben! Sollen die Pleite gehen und dann raus aus dem Euro und von mir aus auch aus der EU.
    Viel Spaß mit Russen und Chinesen -aber auch die haben kein Geld zu verschenken und politisch motivierte Hilfe von Russland kann sich auch schnell ändern.
    Wie auch immer die sollen ihre selbst erschuldete Misere endlich mal selbst auslöffeln und nicht anderen auf den Taschen liegen.Es wundert mich, dass nicht die Balten, Slowenen, Slowaken usw viel mehr ihre Stimme erheben.

  • hallo karl os sehr viele wenn dan sonst

  • Die neue Regierung in Athen hat eine Reihe geplanter Privatisierungen abgesagt

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    Wenn Griechenland den EURO und die EU verlässt...

    sich von CHINA in einem Finanziellen Vergleich von den schulden der EU ablösen lässt...

    danach dem Eurasische Union beitritt...und aus Griechenland das Neue MIAMI für Chinesen und Russen ausbaut...

    dann geht es den Griechen in nur 10 Jahren besser als dem Rest der EU-Mitgliedsländer !!!



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