Griechische Reformliste im Detail
Tsipras will Essensmarken verteilen

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Essensmarken gegen den Hunger

Finanzstabilität

Die Kassenlage soll durch mehr Einnahmen rasch verbessert werden. Griechenland verpflichtet sich dazu, in Absprache mit der EU, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds rasch Gesetze auf den Weg zu bringen, die Rückzahlungen bei Steuerschulden und ausstehenden Sozialversicherungsbeiträgen ermöglichen sollen. Der Begriff der „Troika“ für die drei Überwachungsinstanzen der Reformpolitik wird dabei vermieden. Stattdessen ist von „den Institutionen“ die Rede.

Das Insolvenzrecht soll modernisiert und aufgeschobene Fälle sollen abgearbeitet werden. Griechenland bekennt sich zur Reform des Rentensystems, Anreize zur Frühverrentung sollen gestrichen werden.

Zugleich will die Regierung gegen die soziale Not im Land verstärkt vorgehen und dabei unter anderem Essensmarken ausgeben. Bei der Linderung der „humanitären Krise“ in Griechenland will die Regierung sicherstellen, dass diese Kosten nicht „negativ“ auf den Haushalt durchschlagen.

Privatisierungen
Die Regierung versichert, dass abgeschlossene Privatisierungen nicht zurückgedreht werden sollen. Bei laufenden Bieterverfahren soll die Gesetzeslage beachtet werden. Privatisierungsvorhaben sollen allerdings nochmals auf den Prüfstand: Dabei soll „der langfristige Nutzen“ für den Staat im Vordergrund stehen.

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Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechische Reformliste im Detail: Tsipras will Essensmarken verteilen"

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  • Herr Hallo, nun kurz: Der Herr Tsipras stilisiert sich für Sankt Nikolaus für seine
    Leute aber für unser Geld. Scheinheilig in Übermaß. Schöne Grüße an Euch. WT

  • "Zugleich will die Regierung gegen die soziale Not im Land verstärkt vorgehen und dabei unter anderem Essensmarken ausgeben." Auch das ein guter Ansatz, der auch im deutschen Bundestag umgesetzt werden könnte. Weshalb sollten nicht auch dort Essenmarken ausgegeben werden und die Diäten um die anteiligen Lebenshaltungskosten für Essen gekürzt werden. Was wäre daran schlimm oder etwa anstößig?

  • Ja aber ist das denn nicht cool und absolut erstrebenswert? Regen wir uns nicht auf, weil wir zu doof dafür sind? Was machen wir Deutschen: strebsam, fleißig, pünktlich, mit 67 dann eine minimalistische Rente kassieren, die uns zu Hartz IV-Aufstockern macht?!?.....der Grieche lebt sein Leben, tanzt Sirtaki, trinkt nen Uso in der Taverne, sitzt an der Ägäis.... und lebt von seinen "nicht gezahlten Steuern"! Vollkommen entspannt - weil zahlen tun die anderen! Ist das nicht klasse? Da sind wir eben wohl doch nur neidisch..... ;-)

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