Größere Militärpräsenz USA demonstrieren Stärke gegenüber Nordkorea

Die USA reagieren auf die Drohungen aus Nordkorea. Neben neuen Kampfflugzeugen schickt Washington auch einen mit Raketen bestückten Zerstörer in die Krisenregion. Einen unmittelbaren Angriff fürchtet es aber nicht.
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Der Flugzeugträger «USS George Washington» im Meer östlich der koreanischen Halbinsel. Quelle: dpa

Der Flugzeugträger «USS George Washington» im Meer östlich der koreanischen Halbinsel.

(Foto: dpa)

SeoulAngesichts immer neuer Kriegsdrohungen Nordkoreas verstärken die USA ihre militärische Präsenz in der Region. Neben hochmodernen Kampfflugzeugen mit Tarnkappentechnik schickt Washington Medienberichten zufolge auch einen mit Raketen bestückten Zerstörer ins Konfliktgebiet. Zudem solle ein schwimmendes Überwachungsradar näher an die nordkoreanische Küste herangebracht werden. Trotz der aggressiven Töne aus Pjöngjang sieht Washington aber keine unmittelbare Gefahr eines Angriffs. Es gebe keinen Hinweis darauf, dass Nordkoreas Führung die Truppen mobilisiere oder aufmarschieren lasse, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, am Montag.

Unterdessen warnte Südkorea den kommunistischen Norden in deutlicher Form vor möglichen Angriffen. Präsidentin Park Geun Hye wies die Streitkräfte am Montag an, auf militärische Provokationen des Nachbarlandes „ohne Rücksicht auf jede politische Abwägung“ prompt und strikt zu reagieren.

Am Dienstag berief Park eine Sitzung mit den für die Sicherheit und Außenpolitik zuständigen Ministern ein, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Präsidialamt in Seoul berichtet. Auch der Geheimdienstchef habe an den Beratungen über „die Lage im In- und Ausland“ teilgenommen.

Nordkorea hatte am Samstag den „Kriegszustand“ im Verhältnis zum Süden verkündet. Zudem erklärte das Regime, die Atomwaffen seien nicht verhandelbar. Die USA gehen davon aus, dass das Regime in Pjöngjang beim Bau von Atombomben Fortschritte macht.

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8 Kommentare zu "Größere Militärpräsenz: USA demonstrieren Stärke gegenüber Nordkorea "

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  • Das angelsächsisch-zionistische Kartell wird sich auch diesmal einen Tonkin-Zwischenfall konstruieren.

  • Eines ist klar:

    Wenn ich als Machthaber in einer Demokratie Intervenieren oder gar Krieg führen will, so brauche ich die Zustimmung des Volkes.

    Diese bekomme ich AUSSCHLIESSLICH dann, wenn ich das Volk Glauben mache, dass es eine ' gerechte Sache' ist, dass die Gegner 'unrecht & Böse' sind, sie 'ihr Volk unterdrücken' und sowieso 'uns aggressiv bedrohen '.

    Da hilft es sehr, wenn ich mit den Medien einen Meinungsbildungsapparat installiere, in dem SÄMTLICHE relevanten Thesen aus EINEM GUSS aufgelegt werden können.

    Es ist geschichtlich ohne Vergleich, aber ich gratuliere den unsichtbaren Machthabern hinter der FED mit ihrem Schoßhündchen REUTERS und der fusionierten Schwester AFP zu ihrer zentrierten Meinungsdeutungsmacht für die westliche Welt.

    An diesem Nadelöhr wird deklariert, wie die Hirne der westlichen Welt zu denken haben. Hier wird festgelegt, ob es sich um einen FREIHEITSKÄMPFER oder einen TERRORISTEN handelt.

    Und: Ob Nordkorea unflätig PROVOZIERT, oder - wie komische Zwischentöne vermuten lassen - auf (US)-Provokationen REAGIERT...

  • Kriegshetzer in Aktion.
    Interessante Wortwahl. Wenn die USA Militärmanöver abhalten um zu provozieren, so als wären die USA eine Kugel, dann heißt es von den vereinigten Kriegshetzern "demonstrieren Stärke". Wenn eine Regierung, die vom Westen - was den wenigstens BEWUSST ist - ja ganz offen mit Vernichtung bedroht wird, auf die Bedrohung reagiert, dann ist das für die westlichen Medien immer eine Drohung.
    Die Menschen sollten viel genauer analysieren, wie wir manipuliert werden. Ich behaupte: um nichts weniger, als in Ländern wie Nordkorea - mit einem RIESIGEN Unterschied: Dort wissen es die Menschen und lesen zwischen den Zeilen und sind skeptisch - HIER herrscht jedoch der Glaube an objektive, freie Information.
    Die wesentlich wirksamere Propaganda ist die, welche vor den Menschen versteckt wird und die sie nicht erkennen. Die meisten glauben noch dazu: 1000 TV-Sender, da ist eine Manipulation nicht möglich. Vortäuschen von Wahlfreiheit. Das gleiche mit dem Parteiensystem. In Wahrheit Masken ein und desselben Gesichtes.

    Der Redakteur dieses Artikels funktioniert also und ist für höhere "Weihen" prädestiniert...

  • Zwar beschäftigt sich Handelsblatt überwiegend mit Nachrichten wirtschaftlicher Natur, trotzdem wünsche ich mir etwas präzisere Ausdrucksweise - auch weil die wirtschaftlichen Artikel meiner Meinung nach qualitativ sind. Wie "marinero" schreibt - find ich ein mit scharfer Munition bestückter Kampfjet auch einzigartig... ZUM THEMA: die USA sind zur Zeit militärisch sowohl an Ausrüstung, Qualität der Kampfeinheiten und der Ausbildungsstand der Soldaten Nr.1 auf der Welt. Außerdem haben sie die meiste Erfahrung mit moderner Kriegstechnik und Militäreinsatz - also die USA hätte auch einiges zu sagen wenn sich "insgemehim" China einmischen sollte. Glauben Sie mir, das ist auch richtig so. Wer die Zeit vor 89 hinter der Mauer in Europa erlebt hat, oder gut kennt, weiss wovon ich rede. Anderseits fanden Militärübungen zwischen USA und S.K früher auch schon statt - ist also an sich nichts neue für die Regierung im Norden. Was jedoch neu ist, ist dass im Norden zz ein recht unerfahrener, junger "Regierungschef" kommandiert, besser gesagt lässt sich kommandieren... ... ... Außerdem sind die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Nord und Süd nicht abgebrochen aus welchem Grund auch immer, also kein Grund zur Panik.

  • Ein Forum für Brandstifter!

  • Hoffe das grünes Licht aus Peking kommt, dann kann Südkorea das Land wieder einigen. Der Konflikt wäre so schnell vorbei.Die Amerikaner fürchten die Chinesen schon lang nicht mehr. Die Macht liegt bei den Banken/Kapital und da brauch sich China nicht mehr verstecken!

  • Was ist das denn für ein Bericht? Ein mit Raketen bestückter Zerstörer? Das ist Tautologie!

    Ich kenne keinen Zerstörer weltweit, der nicht mit Raketen bestückt ist. Früher hätte HB wohl geschrieben, ein mit Kanonen bestücktes Kriegsschiff...

  • Ob das wirklich was mir N-Korea zu tun hat ?
    Sehen sie sich diese Meldung an , das datum ist besonders Interessant .

    Neue MilitärstrategieUSA drängen in den Pazifik – mit China im Visier
    Freitag, 06.01.2012, 14:23

    Power by : Focus

    Natürlich wird dieser Zerstörer vor der Koreanischen HI auf "Reede" gelegt , aber beabsichtigt ist diese Truppen Verlagerung schon sehr viel länger !!!

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