Großbritannien Abbruch der Brexit-Gespräche würde Kreditwürdigkeit belasten

Würden die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU abgebrochen, könnte sich das negativ auf die Kreditwürdigkeit des Königreichs auswirken. Laut Ratingagentur S&P wäre auch eine Herabstufung möglich.
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Sollten die Brexit-Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien abgebrochen werden, könnte darunter auch die Kreditwürdigkeit Großbritanniens leiden. Quelle: AFP
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Sollten die Brexit-Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien abgebrochen werden, könnte darunter auch die Kreditwürdigkeit Großbritanniens leiden.

(Foto: AFP)

LondonEin Abbruch der Verhandlungen über einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union dürfte nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit des Königreichs belasten. Sogar eine Herabstufung um mehr als einen Schritt könne nicht ausgeschlossen werden, das „wäre aber sehr ungewöhnlich“, sagte S&P-Ratingchef Moritz Kraemer am Donnerstag. Die anderen EU-Staaten könnten einen Abbruch der Brexit-Gespräche dagegen wohl verkraften, ohne dass ihre Kreditwürdigkeit leide.

S&P hatte die Bewertung nach der Brexit-Entscheidung im vergangenen Jahr von der Bestnote AAA um zwei Stufen auf AA gesenkt. Zuletzt hatten sich sie mehrfach besorgt über die Zukunft der britischen Staatsfinanzen geäußert.

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