Großbritannien: Gemischte Signale vom britischen Arbeitsmarkt

Großbritannien
Gemischte Signale vom britischen Arbeitsmarkt

Obwohl man mit stagnierender Arbeitslosigkeit in Großbritannien rechnete, ist die Zahl der arbeitslosen Briten im März überraschend gesunken. Die Zahlen passen nun besser zur Konjunkturentwicklung, meint ING-Ökonom.
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LondonDie Zahl der arbeitslosen Briten ist im März überraschend gesunken. Sie fiel um 7000, teilte die Statistikbehörde am Mittwoch in London mit. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit stagnierender Arbeitslosigkeit gerechnet.

Nach ebenfalls am Mittwoch veröffentlichten Daten der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) - die eine andere Methodik anwendet und einen Monat hinterherhinkt - stieg die Zahl der Erwerbslosen in den drei Monaten bis Februar um 70.000 auf 2,563 Millionen. Die Arbeitslosenquote kletterte von 7,8 auf 7,9 Prozent und damit auf den höchsten Wert seit Sommer 2012. "Nach einigen überraschend guten Daten vom Arbeitsmarkt passen diese Zahlen nun besser zur Konjunkturentwicklung", sagte ING-Ökonom Rob Carnell.

Die britische Wirtschaft war am Jahresende um 0,3 Prozent geschrumpft. Der Internationale Währungsfonds senkte erst in dieser Woche seine Wachstumsprognose 2013 für Großbritannien von 1,0 auf 0,7 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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