Für den SNP-Fraktionschef in Westminster, Angus Robertson, der mit viel Herzblut den erfolgreichen SNP-Wahlkampf 2011 geleitet hat, ist die schottische Unabhängigkeit eine Lebensaufgabe. „Wir wollen entscheiden, ob wir weiterhin der Müllplatz für alle britischen Atomwaffen sein wollen“, sagt er. Schottische Soldaten würden in illegale Kriege wie im Irak gehetzt, beklagt er. Und nicht zuletzt: „Wir wollen eine positive Rolle in der EU
spielen - das, was London derzeit nicht tut.“ Die Königin als Staatsoberhaupt und vorerst auch das britische Pfund als Währung will er behalten. Schließlich geht es den Schotten nicht nur um den Nationalstolz, sondern auch ganz banal ums Geld.
„Warum haben wir nicht das selbe Maß an wirtschaftlichem Wohlstand wie unsere Nachbarn in Skandinavien“, fragt Robertson. Schottland habe enorme Ressourcen bei den erneuerbaren Energien. Und vor allem: „Wir sind der größte Erdölförderer in der EU“, sagt Robertson. Das weiß auch David Cameron.
Er erinnert sich aber auch noch lebhaft daran, dass London in die Presche springen musste, als die Royal Bank of Scotland mit Milliarden aus dem Gesamt-britischen Säckel vor dem Untergang gerettet werden musste.
Ja, die Unabhängigkeit Bayerns und Berlins unterstütze ich voll und ganz. Dann können wir endlich wieder eine Mauer in Deutschland bauen und den Länderfinanzausgleich auf ein vernünftiges Maß zurück stutzen. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem Deutschland endlich ohne die Kläffer in Bayern und die Schnorrer in Berlin auskommt.
@Schnippschnappschnudi
Na, jetzt wissen wir ja sehr genau wer die Schotten sind.
Besten Dank (Immer mehr Wissen!)
@Bjorn
Die Welt ist soviel komplexer als all diese Vereinfachungen: z.B. der "König" Coel Hen (später anglifiziert zu Old King Cole) was the son of a Roman nobleman from Spain... Falls Ihnen linguistische und anthropologische Untersuchungen verstädlicherweise zu kompliziert sind: das beste populärwissenschaftliche Werk zum Thema ist "The Isles" von Norman Davies.
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