Großmanöver
Iran feuert Raketen ab

Bei einem Großmanöver im persischen Golf hat der Iran nach eigenen Angaben am Freitag erfolgreich Raketen getestet. Dabei seien drei neue Geschosse mit einer Reichweite von 170 Kilometern abgefeuert worden. Der Golfstaat hat aber auch Raketen mit einer deutlich größeren Reichweite in seinem Arsenal – und diese auch getestet.

HB TEHERAN. „Die Reichweite der Raketen wurde von 120 auf 170 Kilometer erhöht“, sagte ein iranischer Brigadegeneral dem Staatsrundfunk. Damit sei das ganze Gebiet des persischen Golfs und des Golfs von Oman abgedeckt.

Andere iranische Raketen reichen allerdings noch deutlich weiter: Zum Auftakt des zehntägigen Manövers am Donnerstag hatte das staatliche Fernsehen berichtet, es seien Dutzende Raketen vom Typ „Schahab-2“ und „Schahab-3“ abgeschossen worden. Die „Schahab-2“ hat Experten zufolge eine Reichweite von 700 Kilometern und könnte damit Israel sowie US-Stützpunkte am Golf treffen.

Nach dem Test im Persischen Golf forderte ein hoher iranischer Offizier die USA auf, auf eigene Militärübungen in der Region zu verzichten. Washington solle jeden Schritt vermeiden, der die Spannungen in der Region erhöhen könnte, sagte am Freitag Admiral Sardar Fadawi. „Unsere Gegner sollten ihre feindseligen Handlungen vom Persischen Golf fernhalten", sagte Fadawi im staatlichen Rundfunk. Dem am Donnerstag begonnenen Manöver der iranischen Streitkräfte ging zu Beginn der Woche eine Militärübung von US-Einheiten am Golf voraus.

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