Gründung eines palästinensischen Staates dürfe nicht erneut verschoben werden
Arafat besteht auf Roadmap

Palästinenserpräsident Arafat besteht auf der Gründung eines palästinensischen Staates 2005. US-Präsident Bush zieht den Termin in Zweifel.

HB BERLIN. Palästinenserpräsident Jassir Arafat besteht auf der Einhaltung des Nahost-Friedensplanes. Die Gründung eines palästinensischen Staates, die in dem Plan für 2005 vorgesehen ist, dürfe nicht erneut verschoben werden, sagte er am Samstag in Ramallah. Eigentlich hätte die Staatsgründung bereits 1998/99 erfolgen sollen.

Der palästinensische Ministerpräsident Ahmed Kureia betonte, bis Ende 2005 gebe es genug Zeit für Verhandlungen. Wichtig sei aber, dass die Amerikaner diese unterstützten. Wenn Israel eine Lösung blockiere, sei die Lage im Nahen Osten nicht mehr unter Kontrolle zu halten.

US-Präsident George W. Bush hatte zuvor gesagt, der Zeitplan sei nicht mehr so realistisch wie noch vor zwei Jahren.

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