"Grüner Wachstum"
Asien-Pazifik-Region räumt Umweltpolitik mehr Raum ein

Einen größeren Stellenwert der Umweltbelange in ihrer Wachstumspolitik räumern rund 50 Länder im asiatisch-pazifischen Raum den Umweltbelangen ein.

HB SEOUL. „Grünes Wachstum soll als Basis für die Verbesserung der Umweltnachhaltigkeit und zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele in der Region gefördert werden,“ hieß es am Dienstag in einer Abschlusserklärung der 5. Ministerkonferenz für Umwelt und Entwicklung in Asien und dem Pazifik in Seoul.

In Asien seien in den vergangenen Jahrzehnten die großen Wachstumsraten erzielt worden, weil teilweise die Umweltkosten nicht berücksichtigt worden seien, sagte der Exekutivdirektor der UN- Umweltprogramms (UNEP) Klaus Töpfer, am Rande der Tagung. „Sie haben also bisher ihr Wachstum recht massiv subventioniert dadurch, dass sie die Umweltkosten ausgespart haben.“ Jetzt seien die Länder an ihre Grenzen gekommen.

Die Teilnehmer wollen sich der Erklärung zufolge für die Änderung von derzeitigen Mustern der Produktion, des Verbrauchs und der Verteilung sowie auf die Förderung sauberer Produktionssysteme in ihren Ländern einsetzen. Konstruktive Pläne sollen zur Verbesserung der Umwelt und zur Bekämpfung der Armut durch umweltfreundliches nachhaltiges „Grünes Wachstum“ beitragen, hieß es.

An der Konferenz nahmen Umwelt- und Entwicklungsminister sowie Regierungsvertreter aus 52 Ländern aus der Region teil. Organisiert wurde die Tagung von der UN-Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik (UNESCAP).

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