Grundsatzrede
Putin wirft dem Westen neues Wettrüsten vor

Der scheidende russische Präsident Wladimir Putin hat dem Westen in einer seiner letzten Grundsatzreden ein neues Wettrüsten vorgeworfen. Russland habe diesen Wettlauf nicht ausgelöst und dürfe sich auch nicht daran beteiligen, sagte Putin am Freitag vor Ministern, Abgeordneten und Gouverneuren aus den russischen Regionen.

HB MOSKAU. In der Ansprache, die wie ein Vermächtnis für seinen designierten Nachfolger Dmitri Medwedew wirkte, forderte der Staatschef weitere Steuersenkungen und ein einfacheres Steuersystem.

Die Nato, die im litauischen Vilnius mit Vertretern Russlands beriet, reagierte zunächst nicht auf die Vorwürfe. Mehrere Nato-Verteidigungsminister hätten den stellvertretenden russischen Ressortchef Alexander Kolmakow aber ersucht, sein Land möge in Auseinandersetzungen mit Mitgliedern des Bündnisses seinen Ton mäßigen. Sie hätten auch darum gebeten, vorab über russische Manöver in ihrer Nähe informiert zu werden, sagte ein Sprecher der Nato. Zuletzt hatten russische Kampfbomber in Januar in der Biskaya vor der Küste der Nato-Länder Spanien und Frankreich Raketen getestet. Russland hat sich zudem in harten Worten gegen die Aufnahme der früheren Sowjetrepubliken Ukraine und Georgien in die Nato ausgesprochen.

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