Gruppe der sieben führenden Industrienationen betont Ziel der Armutsbekämpfung
G-7 will Welthandelsgespräche wiederbeleben

Die Gruppe der sieben führenden Industrienationen (G-7) hat auf eine Wiederbelebung der Welthandelsgespräche gedrungen.

HB LONDON. Ein ambitionierter Ausgang der Gespräche sei erforderlich, um das Wachstum der Weltwirtschaft zu steigern und die Armut zu bekämpfen, zitierte Großbritanniens Schatzkanzler Gordon Brown aus der Abschluss-Erklärung des Treffens der G-7-Finanzminister und Notenbankchefs am Samstag in London.

In zehn Tagen steht in Hongkong eine weitere Verhandlungsrunde der Welthandelsorganisation (WTO) an. Brown sagte, bei dem Treffen müssten insbesondere Fortschritte erzielt werden, was die Sorgen der am wenigsten entwickelten Länder beträfe. Die Verhandlungen sind wegen Meinungsverschiedenheiten bei der Öffnung der Märkte für Dienstleistungen und im Bereich Landwirtschaft ins Stocken geraten.

Zum Thema Wechselkurse bekräftigten die G-7 die Einschätzung, dass sie die wirtschaftlichen Fundamentaldaten widerspiegeln sollten. Zu starke Ausschläge seien mit Blick auf das Wirtschaftswachstum unerwünscht. Eine weitere Flexibilisierung des chinesischen Währungssystems werde die Funktionsfähigkeit und die Stabilität des internationalen Geldsystems verbessern.

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