Gute wirtschaftliche Daten
Malta und Zypern: Kleine Riesen beim Wirtschaftswachstum

Die flächenmäßig kleinsten EU-Beitrittsländer Malta und Zypern überzeugen mit guten wirtschaftlichen Daten. Die Inselstaaten Zypern und Malta bringen zum Beitrittstermin 2004 nicht nur mehr Sonne in die Europäische Union, sondern heben auch das Durchschnittsniveau der EU-Beitrittsländer in den meisten Bereichen.

Beide Beitrittsländer weisen zum Beispiel niedrige Inflationsraten und geringe Arbeitslosigkeit vor. Die Malteser stehen nicht nur politisch gut da: Das Land bringt es mit seinen 400 000 Einwohnern auf ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf von 56 % des EU-Durchschnitts, das Wirtschaftswachstum lag zuletzt bei 5 %. Die Europäische Kommission lobt Fortschritte im Wettbewerbsrecht, etwa bei der Durchsetzung der Vorschriften über staatliche Beihilfen. Ein Negativpunkt: Maltas hohes Haushaltsdefizit.

Zypern hat dagegen mehrere Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Lange Zeit wurden die Beitrittsverhandlungen mit Zypern durch den Konflikt zwischen der Türkei und Griechenland ausgebremst. Dabei ging es um die Besiedlung des Nordteils der Insel durch orts- und kulturfremde Anatolen. Mittlerweile hat sich das Verhältnis zwischen EU-Mitglied Griechenland und Nicht-EU-Mitglied Türkei etwas entspannt.

Die Kommission lobt eine »besonnene Stabilisierungspolitik«, mit der die Zyprioten es geschafft haben, die Maastrichter Konvergenzkriterien zu erfüllen. Tatsächlich steht der griechische Teil Zyperns wirtschaftlich sehr gut da: Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt bei 85 % des EU-Schnitts, das Wirtschaftswachstum bei 5,1 %.

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