Guter, europäischer Kandidat
Steinbrück unterstützt französischen Vorschlag für den IWF-Chefposten

Finanzminister Peer Steinbrück hat den französischen Vorschlag begrüßt, den Sozialisten Dominique Strauss-Kahn zum neuen Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu machen.

HB BERLIN. „Wir wollen einen guten europäischen Kandidaten“, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Samstag. „Strauss-Kahn ist ein guter europäischer Kandidat, von dem wir viel halten.“ Die abschließende Position der Bundesregierung werde im Kabinett besprochen. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatte sich zuvor in einem Interview für den früheren französischen Finanzminister ausgesprochen.

Die endgültige deutsche Position werde aber im Kabinett besprochen, verlautete aus dem Bundesfinanzministerium. Die Bundesregierung sei eingebunden in die Überlegungen, hieß es. Ziel der europäischen Partner sei es, einen starken gemeinsamen Kandidaten zu nominieren.

Der IWF und die Weltbank sind die wichtigsten internationalen Finanzinstitutionen zur Förderung von Entwicklungs- und Schwellenländern. IWF-Chef Rodrigo Rato hat für Oktober seinen Rücktritt angekündigt. Der Posten wird in der Regel von einem Europäer besetzt.

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