"Habe zurzeit in Kalifornien genug zu tun": „Gouvernator“ 100 Tage im Amt

"Habe zurzeit in Kalifornien genug zu tun"
„Gouvernator“ 100 Tage im Amt

Arnold Schwarzenegger, gebürtiger Österreicher und Ex-Hollyood-Star, ist am Dienstag 100 Tage im Amt des Gouverneurs von Kalifornien. Der "Gourvernator" sprach sich in einem Interview für eine Verfassungsänderung aus, so dass auch im Ausland geborene US-Bürger für das Amt des US- Präsidenten kandidieren können.

HB SACRAMENTO. Arnold Schwarzenegger, an diesem Dienstag 100 Tage Gouverneur von Kalifornien, denkt auch schon an die ferne Zukunft. In einem Interview mit dem Sender NBC sprach sich der gebürtige Österreicher am Sonntag für eine Verfassungsänderung aus, so dass auch im Ausland geborene US-Bürger für das Amt des US- Präsidenten kandidieren können. Der vor 35 Jahren in die USA eingewanderte Ex-Bodybuilder stellte aber sofort klar, dass er als „Gouvernator“ derzeit genug zu tun habe. „Kalifornien ist ein großer, sehr komplizierter Staat. Im Moment konzentriere ich mich nur darauf“, versicherte Schwarzenegger.

Bereits an seinem 107. Tag als Gouverneur steht ihm die vielleicht wichtigste Bewährungsprobe vor. Am 2. März müssen die Wähler in Kalifornien über zwei von ihm eingebrachte Vorschläge abstimmen: Mit einer Staatsanleihe in Höhe von 15 Milliarden Dollar will er den hoch verschuldeten Haushalt sanieren. Zugleich will er die Regierung zwingen, sich an Sparauflagen zu halten und zukünftig einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen.

Eine Niederlage wäre eine „finanzielle Katastrophe für den Staat und ein politisches Desaster für den Gouverneur“, sagte die Politik- Expertin Elizabeth Garrett der „New York Times“. Bei einer jüngsten Umfrage gaben 61 Prozent der Kalifornier ihrem neuen Chef in der Landeshauptstadt Sacramento zwar gute Noten. In der Frage der Milliardenanleihe sind die Meinungen aber gespalten und Arnies Sieg ungewiss.

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