Handel
China: 160 000 leere Container

In den Häfen türmen sich die leeren Container, die Nachfrageflaute trifft die chinesischen Hersteller. Die Unternehmen versuchen es mit Preissenkungen, doch die großen Handelshäuser zögern mit neuen Bestellungen: Die Unsicherheit ist groß.

PEKING. Die großen Handelshäuser, die schon seit Jahren in China einkaufen, sehen noch längst kein Ende der Krise. "2009 können sie vergessen", sagt ein Manager, der für einen deutschen Einkäufer in Hongkong arbeitet. Auch Hans Michael Jebsen, Chef der Hongkonger Handelstochter des traditionsreichen Hamburger Handelshauses Jebsen & Jessen, hält es für "viel zu früh, von einer Erholung zu träumen". Zwar gebe es einzelne Bereiche, etwa im Luxussegment, wo die Talsohle vielleicht durchschritten sei. "Aber 2009 wird sehr durchwachsen ausfallen", lautet Jebsens Prognose.

Sein Haus rechnet für das laufende Jahr mit einem Geschäftsrückgang von rund 20 Prozent. "Wir werden auf keinen Fall ein Rekordjahr erleben." Allerdings gebe es große Unterschiede, es sei kein Bereich gleich stark betroffen. So betreibt die Jebsen & Co (China) Ltd auch Fabriken in Südchina, wo etwa Autoteile oder Material zur Herstellung von Brillengestellen produziert wird. "Das läuft nach wie vor gut", so der Firmenchef.

Doch auch Hongkong im Süden spürt die weltweite Nachfrageflaute. Im Hafen türmen sich bereits 160

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