Handelsbeziehungen
US-Unternehmer fordern Zoll-Verzicht

Thomas Donohue ist gegen transatlantische Zollschranken. Der Vorsitzende des US-Unternehmerverbands US Chamber of Commerce will sich deshalb jetzt mit Angela Merkel treffen.
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New YorkDer US-Unternehmerverband US Chamber of Commerce schlägt den bilateralen Verzicht von Zöllen im Handel zwischen den USA und der EU vor. „Man sollte erwägen, die Zölle in den Handelsbeziehungen mit einem Volumen von 600 Milliarden Dollar auf Null zu reduzieren. Weg mit den Zöllen“, sagte Thomas Donohue, Chef des wohl mächtigsten Unternehmerverbandes der Welt, dem Handelsblatt vor seiner Abreise nach Berlin. Dort will er sich unter anderem mit Bundeskanzlerin Angela Merkel treffen, um sein Anliegen eines stärkeren transatlantischen Schulterschlusses vorzutragen.

Vom Verzicht auf Zollschranken verspricht sich Donohue ein deutliches Wachstum des transatlantischen Handels und neues Wirtschaftswachstum. „Eine von uns in Auftrag gegebene, unabhängige Studie herausgefunden, dass dies das Volumen des transatlantischen Handels bis 2015 um mehr als 120 Milliarden Dollar vergrößern würde - in beiden Richtungen“, sagte Donohue.

Thomas J. Donohue ist Vorsitzender der US Chamber of Commerce, des amerikanischen Pendants zum deutschen BDI. Der 1938 geborene Ökonom ist die Speerspitze von Weltkonzernen wie JP Morgan, Pfizer, GE, Alcoa und Goldman Sachs in Washington. Seit 1997 gilt er als einer der mächtigsten Strippenzieher in der US-Hauptstadt.

Das vollständige Interview lesen Sie am Montag im Handelsblatt.

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