Hebel für EFSF
Ein Vielfaches an Schlagkraft für den Euro-Rettungsfonds

Die Euro-Finanzminister haben sich auf eine Stärkung des Rettungsfonds EFSF geeinigt. Der Fonds soll künftig Staatsanleihenkäufe zu 20 bis 30 Prozent absichern, wie EFSF-Chef Klaus Regling bekannt gab.
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BrüsselDer Euro-Rettungsfonds EFSF soll künftig Käufer von Staatsanleihen angeschlagener Euro-Länder in Höhe von 20 bis 30 Prozent gegen einen Verlust versichern, damit soll seine Schlagkraft vervielfacht werden. Offen bleibt nach einem entsprechenden Beschluss der Euro-Finanzminister am Dienstag in Brüssel jedoch, auf welche Summe der Rettungsfonds durch diesen Finanzhebel erhöht werden kann, wie EFSF-Chef Klaus Regling mitteilte. «Es ist einfach nicht möglich eine Summe zu nennen.» Dies hänge etwa von den Bedingungen an den Finanzmärkten ab.

Mit dem Finanzhebel soll die Ansteckungsgefahr in der Euro-Schuldenkrise eingedämmt werden. Dieses Instrument war auf dem letzten Euro-Gipfel Ende Oktober beschlossen worden. In den offiziellen Schlussfolgerungen war noch die Rede davon, durch diese Hebel-Modelle die verfügbaren Mittel in Höhe von rund 250 Milliarden Euro in dem Rettungsfonds in ihrer Wirkung zu vervier- oder sogar zu verfünffachen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte davon gesprochen, dass die Wirkung von einer Billion Euro erreicht werden könne. In den letzten Tagen hatte sich jedoch gezeigt, dass diese Ziele offenbar zu hoch gesteckt waren. Mit dem Versicherungsanreiz durch den EFSF sollen private Investoren dazu bewegt werden, Staatsanleihen angeschlagener Euro-Länder zu kaufen.

Ziel ist es, dass sich Staaten mit Finanzproblemen weiter an den Finanzmärkten Geld leihen können. Die Versicherung soll im Fall einer Staatspleite fällig werden. Eine weitere Stärkung des Euro-Rettungsfonds sollen Unterfonds bringen, in die öffentliche sowie private Anleger einzahlen können. Das Versicherungsmodell soll nach den Worten von Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker im Dezember einsatzbereit sein, die Unterfonds des EFSF im Januar.

Die Euro-Staaten setzen bei der Rettung von Euro-Schuldensündern zudem auf eine stärkere Rolle des Internationalen Währungsfonds. Es bestehe Einigkeit darüber, dass der IWF an der Seite des Euro-Krisenfonds EFSF stärker eingreifen solle, sagte Jean-Claude Juncker am Dienstagabend. Nach EU-Währungskommissar Olli Rehn laufen die Arbeiten dazu: „Unter den Mitgliedsstaaten gibt es eine breite Unterstützung, die Mittel des IWF über bilaterale Kredite aufzustocken.“ Welche Länder den IWF stärker ausstatten sollen, blieb offen. Seit die Krise mit Italien die drittgrößte, hoch verschuldete Volkswirtschaft erfasst hat, ist klar, dass der Euro-Rettungsfonds EFSF zur Abwehr nicht mehr ausreicht.

Die höhere Finanzkraft des IWF sei notwendig, damit dieser dem Euro-Rettungsfonds EFSF weiter zur Seite stehen könne. Dieser bekommt nach einem Beschluss der Euro-Länder die Möglichkeit, über zwei Anreizinstrumente seine verfügbaren Kredite um Gelder privater Investoren aufzustocken. EFSF-Chef Klaus Regling sagte, es gebe weltweit großes Interesse potenzieller Geldgeber. Doch um wie viel die Kredite des EFSF letztlich vermehrt werden könnten, sei nicht genau vorhersehbar.

Erst wenige Wochen nach dem Beschluss des EU-Gipfels wurde klar, dass die Hebelung des Euro-Krisenfonds EFSF kleiner ausfällt als geplant. Die verbliebenen Mittel können nicht mit Hilfe privater Investoren auf die gewünschte eine Billion Euro vermehrt werden. Dies räumten mehrere Euro-Finanzminister in Brüssel ein. Damit wäre der Fonds nicht gewappnet, um im Notfall auch größeren Ländern wie Italien unter die Arme zu greifen.

Nun müssen neue Wege her: Mehrere Euro-Staaten verlangen ein stärkeres Engagement des Internationalen Währungsfonds (IWF) und einen härteren Sparkurs der Südländer. Weiter umstritten sind gemeinsame Anleihen der Euro-Länder (Eurobonds), die vor allem Deutschland strikt ablehnt. Einigkeit herrschte aber darüber, dass das pleitebedrohte Griechenland die nächste Finanzspritze von acht Milliarden Euro erhält. Die Minister gaben am Abend die Freigabe für die nächste Kredittranche.

Diskutiert wird vor allem über ein stärkeres Engagement des IWF. Der niederländische Finanzminister Kees de Jager schlug eine Erhöhung der Ressourcen des IWF durch dessen Mitgliedsländer vor. An der Rettung des Euro müssten „Euro-Staaten, Nicht-Euro-Staaten und nicht-europäische Staaten“ beteiligt werden. Der IWF stemmt bislang ein Drittel der Hilfskredite für hochverschuldete Euro-Staaten. Um das Grundproblem zu lösen, seien Reformen nötig: „Wir brauchen mehr Reformen und mehr Sparmaßnahmen vor allem im südlichen Europa. Das ist offenkundig.“ Ein Vorschlag der auf dem Tisch liegt sieht vor, dass die Europäische Zentralbank dem IWF Kredit gewährt, um strauchelnde Euro-Staaten stützen zu können. Die Krisenabwehr wird dringender denn je gebraucht, da der Druck auf den Währungsraum täglich steigt.

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Ein Vielfaches an Schlagkraft für den Euro-Rettungsfonds

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Österreich zeigt Grenzen auf

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Freigabe für Griechen-Kredite

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    So wird ein besserer Zusammenhang hergestellt.
    ,.

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    Ich hoffe das Patent des neu definierten Gedsystems mit Energieunterlegung auf den Seiten von Herrn Meyer ist somit patentrechtlich geschützt!

    Oder ?
    .

  • Wenn das so ist, gehören alle Banken auf Rückzahlung der ungerechtfertigten Zinzen verklagt, dazu wegen vorsätzlichen Betrug und Raub hinter Gitter gebracht.

    Bankster haben das Volk demnach ohne Gegenleistung unter dem Deckmantel der Volksvertreter und Gerichte ausgeplündert!!

    Wann werden endlich Gerichte und Staatsanwälte tätig, wann kommt der Aufstand der Strasse ??

    Der Gestank der Parasiten ist ja nicht mehr zum aushalten, dass muss nun ein für allemal erledigt werden!!

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