Herausgabe sämtlicher Miltärakten zu Bush gefordert
Weiter Zweifel an Bushs Militärdienstzeit

Die US-Regierung hält offenbar noch einige Dokumente zur Militärdienstzeit von Präsident Bush zurück. Die Nachrichtenagentur AP sieht darin einen Verstoß gegen die Informationsfreiheit.

HB BERLIN. Die Nachrichtenagentur AP hat bei einem New Yorker Gericht die Freigabe sämtlicher Unterlagen über den Militärdienst von US-Präsident George W. Bush beantragt. Die bisherigen Veröffentlichungen entsprächen nicht den Vorgaben des Gesetzes zur Informationsfreiheit, hieß es in der Eingabe vom Freitag, wie die Agentur mitteilte.

Demnach seien noch nicht alle Zweifel ausgeräumt, ob Bush während des Vietnam-Kriegs seinen Dienst bei der Nationalen Garde ordnungsgemäß absolviert habe.

Die AP hat die Freigabe aller Unterlagen aus den staatlichen Archiven von Texas verlangt. Das Weiße Haus veröffentlichte bislang aber nur einen Teil der einschlägigen Dokumente. AP hingegen argumentiert, dass es in Austin weiteres Material auf Mikrofilm geben müsse, weil das texanische Gesetz eine besondere Aufbewahrung der Unterlagen über Dienstzeiten bei der Nationalen Garde vorschreibe.

Laut AP sind Angaben über den Militärdienst des Präsidenten weiterhin widersprüchlich. Insbesondere sei die Zeit zwischen Mai und Oktober 1972 unklar. Bush war damals zeitweise als Leutnant bei einer Einheit im US-Staat Alabama stationiert. Gleichzeitig leitete er den Wahlkampf eines Freundes der Familie.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%