Hilfe im Kampf gegen IS
„Ausbreitung des Krebsgeschwürs stoppen“

Irak bittet im Kampf gegen die IS-Terrormilizen um Hilfe. Es liege auch in der Verantwortung der internationalen Gemeinschaft, den Irak und die gesamte Region zu schützen. Rede von Obama mit Spannung erwartet.
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BagdadDer neue irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi hat an die internationale Gemeinschaft appelliert, seinem Land im Kampf gegen die islamistische IS-Miliz zu helfen. Es müsse sofort gehandelt werden, um die „Ausbreitung dieses Krebsgeschwürs zu stoppen“, sagte Abadi am Mittwoch nach einem Treffen mit seinem US-Kollegen John Kerry in Bagdad.

Kerry wirbt derzeit in der Region um Unterstützung für den Kampf gegen die IS-Miliz, die große Teile des Iraks und Syriens kontrolliert. Mit Spannung wurde eine Rede von US-Präsident Barack Obama erwartet, in der er seinen Plan zu Bekämpfung der IS-Miliz vorstellen wollte.

„Natürlich ist es unsere Aufgabe, unser Land zu verteidigen“, sagte Abadi. Es liege aber auch in der Verantwortung der internationalen Gemeinschaft, den Irak und die Iraker und die gesamte Region zu schützen. Die Vereinten Nationen müssten zudem auf die Bedrohung durch den Islamischen Staat (IS) in Syrien reagieren.

Kerry sagte, die USA würden nicht tatenlos dabei zusehen, wie sich die IS-Miliz ausbreite. „Die Koalition, die das Herzstück unserer weltweiten Strategie ist, wird weiter wachsen und sich in den kommenden Tagen vertiefen“, sagte er. Der US-Außenminister reist neben dem Irak auch nach Saudi-Arabien und in andere Hauptstädte der arabischen Welt.

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  • Die Gruppe "Islamischer Staat" sind nur ein Erscheinungsbild des eigentlichen Problems und das heißt "politischer Islam". Dieser Fundamentalismus breitet sich weltweit aus und vergiftet mit seiner Ideologie die Köpfe und Herzen vieler Menschen. Selbst in Europa kann einem inzwischen eine Karikatur oder eine harmlose Analyse in Lebensgefahr bringen und auch Juden sehen sich mehr und mehr Übergriffe ausgesetzt.

    Wie konnte es soweit kommen?

    1. Die westlichen Medien sind seit Jahren nicht in der Lage sich einer Ursachenforschung ohne politisch-korrekten Scheuklappen zu nähern.
    2. Dazu kommt der bei uns so beliebte westliche Selbsthass, der gerne den Westen für alle Probleme der Welt verantwortlich macht.
    3. Die massive finanzielle Unterstützung der Fanatiker durch die reichen Golfstaaten. Als Dank dafür vergeben wir auch noch die Fußballweltmeisterschaft an Katar.

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