Hilfen
US-Kongress lädt Autobauer vor

Das US-Repräsentantenhaus hat für den 19. November Anhörungen zu einem Milliarden-Hilfspaket für die angeschlagene amerikanische Autoindustrie angesetzt.

HB WASHINGTON. Der Vorsitzende des Finanzdienst-Ausschusses, Barney Frank, kündigte am Mittwoch an, die Chefs von General Motors, Ford und Chrysler sowie den Präsidenten der United Auto Workers vorzuladen. Sie hatten den Kongress in der vergangenen Woche um Staatshilfe gebeten und auf die Folgen eines Zusammenbruchs der Autoindustrie für den Arbeitsmarkt und die Steuereinnahmen hingewiesen. Im Gespräch sind Mittel von bis zu 25 Milliarden Dollar.

Die Pläne für eine Finanzspritze sind in Washington umstritten. Vertreter der Regierung von Präsident George W. Bush und einige Abgeordnete haben sich skeptisch gezeigt, dass die amerikanische Autoindustrie in ihr jetziger Form langfristig überlebensfähig ist.

Der einflussreiche demokratische Senator Charles Schumer will Zusicherungen, dass die Autobauer nicht in sechs Monaten wieder Geld verlangen. Für die Hilfen haben sich die Präsidentin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi und der kommende Präsident Barack Obama ausgesprochen.

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