Hilfslieferungen für Donezk und Lugansk
Russland schickt nächsten Hilfskonvoi in Ostukraine

Russland schickt weitere Hilfsmittel in die Krisenregionen der Ostukraine. Mehr als 120 Lastwagen sollen 1400 Tonnen an Hilfsgütern liefern. Die Ukraine verdächtigt Russland allerdings auch Waffen zu schmuggeln.
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Moskau/KiewAngesichts der angespannten humanitären Lage im Bürgerkriegsgebiet Ostukraine bereitet Russland den inzwischen elften Hilfskonvoi vor. Die mehr als 120 Lastwagen mit etwa 1400 Tonnen Ladung, darunter Kindernahrung, sollten am kommenden Donnerstag (8. Januar) in den Gebieten Donezk und Lugansk eintreffen, teilte der Zivilschutz in Moskau am Samstag mit.

Die Ukraine kritisiert die russischen Hilfslieferungen als Verletzung ihrer Souveränität. Sie befürchtet, dass Russland damit heimlich Nachschub für die moskautreuen Separatisten über die Grenze bringen könnte. Die Führung in Moskau weist dies zurück.

Das ukrainische Militär und die Aufständischen warfen sich erneut gegenseitigen Beschuss im Konfliktgebiet vor. Berichte über Tote und Verletzte lagen zunächst nicht vor. Der Sekretär des nationalen Sicherheitsrats in Kiew, Alexander Turtschinow, fuhr in die Krisenregion, um die Gefechtsbereitschaft der Truppen zu prüfen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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