Hillary Clinton
FBI überprüft Sicherheit von E-Mail-Server

Während ihrer Zeit als US-Außenministerin nutzte Hillary Clinton statt des staatlichen E-Mail-Systems ihren privaten Server, um dienstliche Mails zu versenden. Das brockt der Präsidentschaftsbewerberin weiter Ärger ein.
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WashingtonIn die E-Mail-Affäre um die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat sich das FBI eingeschaltet. Die Bundespolizei prüfe die Sicherheit des privaten Servers, über die Clinton während ihrer Zeit als US-Außenministerin ihre dienstlichen E-Mails versandte, meldete die „Washington Post“ am Dienstag (Ortszeit). Untersucht werde darüber hinaus die Sicherheit eines USB-Speichersticks, auf dem Kopien von Clintons Mails waren.

Mitten im Vorwahlkampf um die Präsidentschaft 2016 steht Clinton in der Kritik wegen der Nutzung ihres Privatservers in New York statt des dienstlichen E-Mail-Systems des State Department. Dabei geht es unter anderem um Vorschriften, dass dienstliche Papiere zu archivieren sind. Zuletzt wurden Bedenken laut, weil möglicherweise vertrauliche Regierungsdokumente über den Privatserver versandt wurden. Auf diesen Verdacht wies die Geheimdienstaufsicht im Juli das Justizministerium hin.

Dem Zeitungsbericht zufolge wird aber nicht gegen Clinton ermittelt. Das betonte auch Clintons Wahlkampf-Sprecher Brian Fallon über Twitter. Der Artikel der „Post“ ändere nichts. Clinton werde nicht vorgeworfen, gegen Gesetze verstoßen zu haben. „Das FBI nimmt sie nicht ins Visier“, schrieb Fallon.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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