Hillary Clinton geht in New Hampshire Klinkenputzen
Neuer Rückenwind für Clinton und McCain

Knapp drei Wochen vor Beginn der Auswahl der Kandidaten im US-Präsidentschaftswahlkampf haben Hillary Clinton und John McCain von einer einflussreichen Zeitung Rückenwind erhalten.

HB DES MOINES/MANCHESTER, NEW HAMPSHIRE. Die Herausgeber des „Des Moines Register“ empfahlen ihren Lesern am Sonntag, die ehemalige First Lady im Feld der Demokraten zu unterstützen. Unter den Republikanern sei der Senator aus Arizona der beste Bewerber, schrieben sie weiter. Der „Des Moines Register“ ist die größte Zeitung im US-Bundesstaat Iowa, wo am 3. Januar der Startschuss für die Vorwahlen fällt, bei denen die beiden großen Parteien ihre Kandidaten auslesen. Von hier geht eine Signalwirkung für alle anderen Bundesstaaten aus.

Die Zeitung begründete ihre Empfehlungen mit der aus ihrer Sicht größeren politischen Erfahrung der beiden Senatoren im Vergleich zu ihren innerparteilichen Rivalen. Bei den Demokraten könne Clinton am besten mit den auf sie wartenden Herausforderungen fertig werden. „Jede Stufe ihres Lebens hat sie auf die Präsidentschaft vorbereitet“, schrieben die Herausgeber. McCain könne hingegen dank seiner moralischen Autorität besser als die anderen republikanischen Bewerber das Vertrauen der Amerikaner in die Regierung wieder herstellen. Zudem sei der Vietnamkriegsveteran in der Lage, neue Generationen zu inspirieren, „an die Güte und Größe Amerikas“ zu glauben.

Beide Bewerber mussten zuletzt in Umfragen Rückschläge einstecken. Clinton sah ihren einst komfortablen Vorsprung auf ihren schärfsten Konkurrenten Barack Obama dahinschmelzen. McCain schien zuletzt in Iowa gar klar hinter Mike Huckabee und Mitt Romney zu liegen.

Obama dürfte allerdings auch Grund zur Freude haben. Der „Boston Globe“ kündigte an, seinen Lesern für die Vorwahl am 8. Januar in New Hampshire im Lager der Demokraten den Senator aus Illinois ans Herz zu legen. Bei den Republikanern wollte sich die Zeitung wie der „Des Moines Register“ für McCain aussprechen. „Obama hat die Führungsqualitäten, um den Ruf des Landes in der Welt wieder herzustellen“, schrieben die Herausgeber des „Globe“. McCain habe sich einen guten Ruf erworben als jemand, der geradeheraus spricht und die Wähler verstehe.

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