Hintergrund
Chronik: Die schwersten Anschläge in Russland

In Russland gibt es immer wieder blutige Terroranschläge. Die russische Regierung hat tschetschenische Separatisten für mehrere Anschläge in Moskau verantwortlich gemacht. Die schwersten Terrorakte habe wir einmal zusammengestellt.

HB Moskau. In Russland gibt es immer wieder blutige Terroranschläge. Die russische Regierung hat tschetschenische Separatisten für mehrere Anschläge in Moskau verantwortlich gemacht. Die schwersten Terrorakte seit 1999 sind in der Folge aufgelistet.

19. März 1999: Auf einem Marktplatz in Wladiskawkas (Nordkaukasus) werden 52 Besucher von einer Bombe zerfetzt.

31. August 1999: Bombenexplosion in einem Einkaufszentrum vor den Kreml-Mauern. 20 Menschen wurden verletzt. Offiziell ist von einem Terroranschlag die Rede, ohne jedoch tschetschenischen Separatisten direkt die Verantwortung zuzuweisen.

4. September 1999: Vor einem fünfstöckigen Armee-Wohnhaus in Buinaksk (Dagestan) explodiert eine Bombe. 64 Opfer.

9. September 1999: Der Mittelteil eines achtstöckigen Plattenbaus in der Hauptstadt wird von einer Bombe weggesprengt, 93 Menschen sterben. Wie beim vorherigen Anschlag gibt es eine „tschetschenische Spur“.

13. September 1999: Eine Zeitzünderbombe legt in Moskau ein achtstöckiges Wohnhaus in Schutt und Asche. 130 Tote.

8. August 2000: Bei einer Explosion in einer Fußgängerunterführung in der Innenstadt von Moskau werden 13 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt.

24. März 2001: Auf einem Markt in Mineralnyje Wody (Nordkaukasus) kommen bei der Detonation einer Bombe 21 Menschen ums Leben.

9. Mai 2002: In Kapijsk (Dagestan) explodiert bei den Feiern zum „Tag des Sieges“ eine Mine. Unter den etwa 45 Toten sind mindestens 17 Kinder.

23. Oktober 2002: 41 Tschetschenen bringen in einem Moskauer Musical- Theater etwa 800 Besucher in ihre Gewalt. Bilanz nach der Befreiung und dem Einsatz von Betäubungsgas: Alle Geiselnehmer und 129 Geiseln tot.

27. Dezember 2002: Bei der Explosion von mit Dynamit beladenen Fahrzeugen vor dem Regierungsgebäude in Grosny gibt mindestens 83 Tote.

12. Mai 2003: Bis zu 60 Menschen werden nahe Grosny (Tschetschenien) getötet, als ein Sprengstofflastwagen in ein Gebäude von Polizei und Geheimdienst rast.

5. Juli 2003: Zwei Selbstmordattentäterinnen sprengen sich bei einem Freiluft-Rockkonzert in Moskau in die Luft und reißen 14 Menschen mit in den Tod. Drei Wochen später stirbt ein weiteres Opfer. 60 Menschen werden verletzt.

1. August 2003: In Mosdok (Nordossetien) sprengt ein mutmaßlich tschetschenischer Attentäter ein Militärhospital in die Luft. Mindestens 50 Tote.

5. Dezember 2003: Bei Jessentuki (Südrussland) reißt ein vermutlich tschetschenischer Selbstmordbomber 44 Insassen eines Vorortzuges in den Tod.

9. Dezember 2003: Sechs Menschen kommen bei einem Bombenanschlag in der Moskauer Innenstadt ums Leben. Die Regierung macht tschetschenische Selbstmordattentäterinnen für die Tat verantwortlich.

6. Februar 2004: Bei einem Anschlag in der Moskauer U-Bahn sind bis zu 40 Menschen getötet worden.

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