Hintergrund
Chronik: Weltweite Anschläge auf U-Bahnen

Immer wieder sind U-Bahnen in aller Welt das Ziel terroristischer Anschläge. Im Folgenden sind die schlimmsten U-Bahn-Anschläge seit 1977 aufgelistet.

HB HAMBURG. Immer wieder sind U-Bahnen in aller Welt das Ziel terroristischer Anschläge.

8. Januar 1977 in Moskau: Zwischen zwei Stationen explodiert ein unter einer Sitzbank versteckter Sprengsatz. Für den Mord an sieben Fahrgästen werden drei Armenier verantwortlich gemacht und 1979 hingerichtet.

19. März 1994 in Baku: Dreizehn Menschen werden in einem voll besetzten Waggon von einer Zeitbombe getötet und 50 verletzt. Als Drahtzieher werden militante Moslems oder Armenier vermutet.

3. Mai 1994 in Baku (Aserbaidschan): Zwischen zwei Stationen explodiert in einem Wagen ein Sprengsatz, im Tunnel bricht Feuer aus. Sieben Reisende kommen ums Leben, zehn werden verletzt.

20. März 1995 in Tokio: Mitglieder der japanischen Aum-Sekte setzen in mehreren Waggons das Nervengas Sarin frei. Zwölf Tote und rund 3 800 Verletzte.

25. Juli 1995 in Paris: Algerische Islamisten zünden eine Bombe in einer Untergrund-Schnellbahn im Bahnhof Saint-Michel. Acht Menschen werden getötet, mehr als 100 verletzt.

11. Juni 1996 in Moskau: Auf einer viel befahrenen Linie explodiert unter einem Sitz eine Bombe. Zwei Männer und zwei Frauen sterben, zwölf weitere Fahrgäste werden verletzt.

6. Februar 2004 in Moskau: In einem voll besetzten Waggon mitten im Berufsverkehr hat sich eine Selbstmordattentäterin in die Luft gesprengt. 39 Fahrgäste wurden getötet.

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