Hintergrund
Die blutigsten Anschläge im Irak in diesem Jahr

HB HAMBURG. Im Irak hat es seit dem informellen Ende des Krieges am 1. Mai 2003 immer wieder Anschläge mit vielen Toten gegeben. In diesem Jahr gehörten dazu:

26. Juni 2004 in Hilla: Vor der früheren Saddam-Hussein-Moschee werden zwei Autobomben gezündet: mindestens 32 tote Iraker.

24. Juni 2004 in Mossul, Ramadi, Falludscha, Bakuba und Bagdad: Bei einer gezielten Anschlagsserie vorwiegend auf Polizeistationen werden über 100 Menschen getötet, darunter zwei US-Soldaten.

17. Juni 2004 in Bagdad: Ein Selbstmörder steuert ein Auto in eine Menschenmenge vor einem Rekrutierungsbüro der Miliz: 35 Tote.

01. Juni 2004 in Bagdad und Baidschi: Anschläge mit bis zu 36 Toten überschatten die Ernennung des künftigen Übergangspräsidenten Ghasi el Jawar.

21. April 2004 in Basra und Zubair: Bei vier nahezu zeitgleichen Bombenattacken werden im Südirak mindestens 73 Menschen getötet.

02. März 2004 in Bagdad und Kerbela: 271 Menschen fallen Anschlägen während des schiitischen Aschura-Festes zum Opfer.

14. Februar 2004 in Falludscha: Bewaffnete stürmen eine Polizeistation, befreien Gefangene und töten 33 Beamte und Passanten.

11. Februar 2004 in Bagdad: 47 Menschen werden vor einem Rekrutierungsbüro der neuen Armee von einer Autobombe zerfetzt.

10. Februar 2004 in El Iskandarija: Mehr als 50 Beamte und Bewerber für den Polizeidienst sterben bei einer Explosion vor einer Wache.

01. Februar 2004 in Erbil: In zwei kurdischen Parteibüros töten Selbstmörder 117 Menschen.

18. Januar 2004 in Bagdad: Bei einem Selbstmordattentat mit einer Autobombe vor dem US-Hauptquartier werden 31 Menschen getötet.

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