Hintergrund
Die größten Zugunfälle der Vergangenheit

Die Eisenbahn gilt zwar als eines der sichersten Verkehrsmittel, dennoch kommt es immer wieder zu schrecklichen Katastrophen - auch in Deutschland.

HB HAMBURG. Das Zugunglück in Nordkorea dürfte - bestätigen sich die bisherigen Meldungen - die Liste der schrecklichen Zugkatastrophen anführen.

18. Februar 2004: In Iran geraten bei Naischabur (Nordost-Provinz Khorassan) mit Chemikalien und Benzin beladene Waggons ins Rollen, entgleisen, fangen Feuer und explodieren. Mehr als 320 Menschen sterben.

20. Februar 2002: In Ägypten gerät ein mit Ferienausflüglern besetzter ZUG in Brand. Sieben Waggons brennen während der Fahrt aus, das Unglück fordert 361 Menschenleben.

10. Juli 1998: Zwischen Guiyang und Changsha im Südwesten Chinas explodieren in einem Tunnel Gasbehälter auf einem ZUG. Mindestens 80 Menschen kommen ums Leben.

14. Februar 1998: In Kamerun kollidieren nahe der Hauptstadt Jaunde zwei mit Treibstoff beladene Tankzüge. Die meisten der 120 Opfer sind Treibstoff einsammelnde Anwohner.

7. Juni 1996: In Sambia wird an einem Bahnübergang ein Tankfahrzeug von einem ZUG erfasst und geht in Flammen auf. 50 Menschen sterben.

3. Juni 1989: Bei Tscheljabinsk (Russland) explodiert eine neben den Gleisen der Transsibirischen Eisenbahn verlaufende Flüssiggasleitung, als zwei Personenzüge die Stelle passieren. Ein ZUG wird auf das Parallelgleis geworfen und prallt mit dem entgegenkommenden ZUG zusammen. 645 Reisende werden getötet.

4. Juni 1988: Südlich der russischen Stadt Gorki (Nischni Nowgorod) explodiert in einem Bahnhof ein mit Sprengstoff beladener Güterzug. Rund 100 Menschen kommen ums Leben.

6. Juli 1967: In Langenweddingen bei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) wird ein mit Leichtbenzin gefüllter Tankwagen auf einem Bahnübergang von einem Personenzug erfasst und explodiert. 94 Menschen kommen ums Leben, darunter viele Kinder.

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