Hintergrund
Rückzug der Spanier schwächt multinationale Truppe

Im Irak sind etwa 130 000 Amerikaner, 8 700 Briten und 15 000 Mann aus über 30 anderen Ländern stationiert. Vom Abzug der 1 300 Spanier ist unmittelbar die Zone „Zentraler Süden“ mit rund 9 000 Soldaten aus 21 Nationen unter polnischem Kommando betroffen.

HB HAMBURG. Das spanische Kontingent hat seine Basis bei Nadschaf, wo vor mehr als zwei Wochen blutige Unruhen ausgebrochen sind. Zur spanischen Brigade gehören auch Einheiten aus den mittelamerikanischen Ländern El Salvador, Honduras (jeweils mehr als 300 Mann) und Dominikanische Republik (über 100). Wegen Geldmangels hat Nicaragua seine etwa 100 Soldaten bereits im Februar abgezogen.

Den nach Polen (2 400 Mann), der Ukraine (1 650) und Spanien stärksten Verband im Zentralen Süden stellt Rumänien mit mehr als 600 Soldaten, gefolgt von Bulgarien, Thailand (jeweils über 400) und Ungarn (300). Einen eher symbolischen Beitrag leisten die Philippinen Lettland, Litauen, die Slowakei und Kasachstan.

Unter britischem Kommando steht die südliche Besatzungszone mit 3 000 italienischen und 1 200 niederländischen Soldaten. Die USA sichern das gesamte Gebiet nördlich und westlich der polnischen Zone mit Hilfe von kurdischen und irakischen Kräften.

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