Hintergrund zu Pakistan
Islamische Republik im Kampf gegen den Terror

Mit rund 167 Millionen Einwohnern ist die Islamische Republik Pakistan nach Indonesien der zweitgrößte Staat mit überwiegend muslimischer Bevölkerung.

HB HAMBURG. Etwa 97 Prozent der Pakistaner bekennen sich zum Islam. Die meisten davon sind Sunniten. Das "Land der Reinen" grenzt an den Iran, Afghanistan, China und Indien. Mit etwa 800 000 Quadratkilometern ist Pakistan mehr als zweimal so groß wie Deutschland. Das Land ist seit 1947 unabhängig und ging aus dem indischen Kolonialreich der Briten hervor.

Der jetzt zurückgetretene Präsident Pervez Musharraf kam 1999 durch einen Militärputsch an die Macht. Vor den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA unterstützte Pakistan das radikal-islamische Taliban-Regime in Afghanistan. Inzwischen ist Pakistan, das nach Indien 1998 zur Atommacht aufgestiegen war, Verbündeter der USA. Ein Großteil der milliardenschweren US-Hilfe ist für den Kampf gegen den Terror bestimmt. Im Nordwesten an der Grenze zu Afghanistan gibt es Ausbildungslager für islamistische Kämpfer.

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