Hinweise verdichten sich
Top-Terrorist Sarkawi offenbar verletzt

In Islamisten-Kreisen verdichten sich die Hinweise, dass der jordanische Top-Terrorist Abu Mussab al-Sarkawi tatsächlich bei der US-Offensive im Westirak verwundet worden ist.

HB KAIRO. Die arabische Zeitung „Al-Hayat“ berichtete am Donnerstag unter Berufung auf einen Informanten in Al-Sarkawis Heimatstadt Sarka, der Extremist sei vor zwei Wochen an der rechten Niere verwundet worden. Der gesuchte Terrorist habe wegen der Lage in der westirakischen Anbar-Provinz nicht richtig behandelt werden können.

Nach Informationen des arabischen Nachrichtensenders Al-Dschasira hat sich seine Terrororganisation bereits auf einen Nachfolger für ihren Anführer verständigt. Der irakische Zweig der Extremisten-Organisation Al-Kaida wies diese Angaben zurück. Eine entsprechende Erklärung erschien am Donnerstag im Internet und war von einem Sprecher der Gruppe unterzeichnet. „Wir widersprechen dem, was über die Ernennung von Abu Hafs oder jedes anderen bekannt gegeben wurde“, hieß es in der Erklärung des Sprechers.

Derweil berichtete die US-Armee, bei ihrer jüngsten Großoffensive rund um die westirakische Stadt Haditha seien bisher zehn „Terroristen“ getötet worden.

Aufständische setzten am Donnerstag ihre Angriffe auf Sicherheitskräfte, Soldaten und Ausländer fort. Bei der Explosion einer Autobombe starben im Westen Bagdads zwei Polizisten und ein Zivilist, vier Menschen wurden verletzt. Im Zentrum der Hauptstadt zerstörte ein Sprengsatz einen Geländewagen von Ausländern. Unklar war, ob die Insassen zu Schaden kamen.

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