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Diskussion: Kommentare zu: Die Heilkraft des Euro

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 11.10.2012, 08:33 UhrSilvercoin82

    Was soll denn bitte immer diese Propaganda hier? Klar lebt die westliche Welt überall auf der Welt, außer Norwegen und ein paar andere, über ihre Verhältnisse. Heisst das also, dass der Euro langfristig zu Zuständen wie in Griechenland und Spanien führt? ich weiss die antwort eh schon, deswegen vertraue ich auch nicht mehr den Papierwährungen!

  • 11.10.2012, 08:36 Uhrihr

    Und der Preis? Bereicherung der Reichen auf Kosten der Verarmung der Bürger! Arbeiten bis zum Tod, Rückfall in feudale Zeiten.

    Es sind Verbrechen!

    • 11.10.2012, 21:42 UhrFelix_Steiner

      ihr schreibt:

      "Und der Preis? Bereicherung der Reichen auf Kosten der Verarmung der Bürger! Arbeiten bis zum Tod, Rückfall in feudale Zeiten.

      Es sind Verbrechen!"
      -------------------------

      Das ist nicht der Preis, sondern das Ziel der Euro-Macher!

      Verbrechen sind es allerdings, und die Scheinheiligkeit einer prinzipiell satanisch dominierten Gesellschaft
      (Machtmaximierung ohne Nebenbedingungen) wird deutlich, wenn man es als unmoralisch bezeichnet, dass Merkel im Hitlerlook dargestellt wird, es aber kommentarlos hinnimmt, dass Millionen Menschen in unerträgliches Elend gestürzt werden, damit Reiche noch reicher werden.

      Das Ganze noch durch inhaltslose Pro-Euro-Propaganda zu unterstützen, ist eine Form von Aufgabe der Moral aus opportunistischen Gründen: Solche Artikel sichern das Wohlwollen des Großkapitals.

      Man muss konstatieren, dass es einen Journalismus, der aus neutraler Warte kritisch ist, bislang niemals wirklich gab, Journalismus war und ist immer williger Helfer der gesellschaftlich dominierenden Macht, von wem auch immer und mit welchen Folgen auch immer sie ausgeübt wird.

  • 11.10.2012, 08:42 Uhrnetshadow

    Und wie sieht die Bonitätseinstufung für Spanien, Irland etc. gegenüber Groß-Britannien aus?

    Wer bewerten will, muß unabhängig sein. Wenn mein Nachbar 3 Autos mit seinem Einkommen finanzieren kann, aber ich selbst bei 1 Auto mit einer niedrigeren Bonität (bei gleichen Raten, besserem Einkommen, gleicher Zahlungsmoral) bewertet werde, was ist das?
    Wann befreit sich endlich Europa von diesen Machenschaften? Diese Selbststrangulation ist ja schon fast Masochismus, und die Basel III Regularien, die eine USA sowieso nicht mitmacht, und GB auch schon nicht mehr.

  • 11.10.2012, 08:42 Uhrkarstenberwanger

    "Der Druck der gemeinsamen Währung wirkt. Er zwingt die Krisenländer der Eurozone zu historischen Reformen"

    Jaja die blauen Pillen auf dem Vorschaubild wirken beim Schreiben würde ich sagen....man merkts. Mir kommt das Geschreibsel hier langsam echt so vor wie die letzten Tage der DDR. Dieser Euro-Unsinn ist und bleibt die grösste Katastrophe nach dem 2. WK. und die Konsequenzen daraus werden erst noch kommen.

  • 11.10.2012, 08:56 UhrNexus

    Schröders Reformpolitik wirkt: Immer mehr Erwerbstätige kriegen jetzt noch Geld zum Überleben vom Amt. Das geht aber auch nur alles auf Pump.
    Es wird jetzt immer mehr Mode, den Blinden mit dem Einäugigen zu vergleichen. Sieht halt besser aus. Ändert allerdings überhaupt nichts daran, dass durch die weiter wachsende Verschuldung die Systeme gegen die Wand fahren.
    Und auch eine Verschuldung innerhalb der Konvergenz-Kriterien ist immer noch eine Verschuldung.
    Bestätigen sich die Wirtschaftsprognosen, dann werden wir binnen kürzester Zeit das Zusammenfallen des Kartenhauses sehen. Die veröffentlichten Zahlen sind ohnehin alle manipuliert.

  • 11.10.2012, 09:03 UhrThomas-Melber-Stuttgart

    "Der Druck der gemeinsamen Währung wirkt."
    Es heißt: Das Drucken ...

  • 11.10.2012, 09:03 Uhrgoeasyway

    Dummverkäuferblatt. Wenn ich mein Geld aus dem Fenster werfe, komme ich billiger weg.

  • 11.10.2012, 09:04 UhrGoToHELLas

    Hat der Autor die Spanienklatsche von S&P, die Unreformierbarkeit Gierchenlands und die Zinserhöhungen für Italien mitbekommen?
    Wenn die EU zerbricht, sind diese Eurokraten arbeitslos, auf der Flucht oder im Knast. Suum cuique!

  • 11.10.2012, 09:07 UhrDoktorDip

    G20-Staatverschuldung im Mittel jetzt um die 100%.
    USA überholen bei der prozentualen Staatsverschuldung in spätestens drei Jahren Italien.
    Man muss inzwischen beinahe jedem Euro-Land Beifall klatschen, dessen Verschuldung (nicht Defizit, echte Verschuldung inkl. Bad Bank-Garantien etc. siehe Sinn-Vorträge) nicht zweistellig steigt pro Jahr.

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