Höhere Zinsen
Spanien beschafft sich Geld auf Finanzmärkten

Das von Schulden geplagte Spanien hat sich Geld auf den Finanzmärkten beschafft. Das Finanzministerium gab Anleihen mit Laufzeiten von 12 und 18 Monaten aus - eine satte Milliarden-Summe, die dem Land helfen soll.
  • 1

Madrid Mit den Anleihen bringt Spanien 4,457 Milliarden Euro in seine Staatskasse. Wie aus Marktkreisen verlautete, war die Nachfrage nach den Papieren fast dreimal so hoch wie das Angebot. Allerdings muss Spanien für die Anleihen höhere Zinsen zahlen als bei der letzten vergleichbaren Auktion im August. Für die 12-monatigen Anleihen werden 3,648 Prozent fällig, für die 18-monatigen 3,9 Prozent.

Der Zinsanstieg wurde auf die anhaltenden Probleme bei der Rettung der Staatsfinanzen in Griechenland und auf die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Italiens durch die Rating-Agentur Standard & Poor's zurückgeführt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Höhere Zinsen: Spanien beschafft sich Geld auf Finanzmärkten"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Die Bundesbank hat entgegen dem strikten Verbot der Haftung für fremde Schulden (Art. 125 der EU-Verträge) Pleiteländern Kredite in Höhe von mittlerweile 338 Milliarden Euro gewährt, ohne jede Legitimation, ohne jede parlamentarische Diskussion oder Vollmacht.
    Bundesbankbilanz
    Schlesinger kritisiert die Bundesbank
    Seit Beginn der Krise sind die Forderungen gegen Notenbanken von 18 auf 338 Milliarden Euro gestiegen. Helmut Schlesinger, der ehemalige Bundesbankpräsident, hat dies kritisiert

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%