Höheres Defizit
Griechenland verfehlt Sparziele

Nun ist es raus: Griechenland wird die vereinbarte Schuldengrenze nicht einhalten. Die Verhandlungen über neue Kredite an das Land laufen noch. Doch die Rufe nach einem Schuldenschnitt werden immer lauter.
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Athen/LuxemburgSchuldensünder Griechenland wird das für dieses Jahr gesteckte Sparziel verfehlen. Das Defizit könne nicht wie mit der EU, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) verabredet auf 7,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gedrückt werden, gab das griechische Finanzministerium am Sonntagabend bekannt. Stattdessen würden 8,5 Prozent erwartet. Ursache sei der Konjunktureinbruch. 2011 werde die griechische Wirtschaft um 5,5 Prozent schrumpfen, heißt es in der Erklärung des Ministeriums, die der Nachrichtenagentur dpa vorlag. Für nächstes Jahr wird ein Defizit von 6,8 Prozent des BIP erwartet.

Der griechische Ministerrat verabschiedete am Sonntagabend den Haushalt für 2012, der erstmals ohne Neuverschuldung auskommen soll. Das Budget sieht Einsparungen von insgesamt 6,6 Milliarden Euro vor. Dies sei mit der sogenannten „Troika“ - Experten von EU, EZB und IWF, die Grünes Licht für die Auszahlung einer weiteren Kredittranchen an Athen geben müssen - vereinbart worden.

Die Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Geldgebern sind nach Auskunft mit der Situation vertrauter Kreise noch nicht abgeschlossen. „Die Gespräche sind nicht vorbei“, sagte ein Insider am Montag zu Reuters. Die Troika prüfe weiterhin die vorgelegten Haushaltszahlen und weitere Reformen, die für die Auszahlung der nächsten Tranche von Hilfszahlungen notwendig sind. Zuvor hatte der stellvertretende griechische Finanzminister Pantelis Oikonomou gesagt, Griechenland und die Inspektoren hätten ihre Verhandlungen weitgehend abgeschlossen und die Troika werde mit ihrem Bericht nach zwei weiteren Besuchen des Rechnungshofs am Mittwoch beginnen.

Um die Ausgaben zu drücken, will Athen zudem erstmals seit mehr als 100 Jahren Staatsbedienstete entlassen. Auch darüber beriet der Ministerrat unter Vorsitz von Ministerpräsident Giorgos Papandreou. Offizielle Erklärungen dazu gab es zunächst aber nicht.

Konkret geht es um bis zu 30.000 Stellen. Wie griechische Medien übereinstimmend berichteten, sollen bis Jahresende etwa 20.000 Staatsbedienstete, die ein bis zwei Jahre vor der Pensionierung stehen, in Frührente gehen. Weitere 1000 Stellen sollen im Zuge von Behördenschließungen ganz wegfallen. Weitere 6000 bis 7000 auf Zeit beim Staat Beschäftigte sollen ebenfalls gehen. Auch 3000 Angestellte bei Betrieben, die vom Staat abhängig sind, sollen entlassen werden, hieß es.

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  • Wie lange lässt sich Europa von den Griechen noch an der Nase herumführen? Säümtliche Zahlungen, auch Agrarsubventionen, sind unverzüglich einzustellen, denn außer Absichtserklärungen der Politik ist nichts passiert

  • Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen als neuer Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB)? gut geplant, Amussen ein Mann, der wenn die Kasse stimmt, alle Vorgaben "unmoralisch" ausfuehrt, eben ein williges Werkzeug der Bankenwelt & macht, man wer hätte das gedacht, das Asmussen es soweit schafft, nun es geht hier nur um Macht & gute Nacht:-)

  • Und wenn die dummen Deutschen sich in jungen Jahren kaputt arbeiten, hat Angela gleich noch das Rentenproblem gelöst. Und die Deutschen, die es bis zur Rente mit 70 schaffen sollten, werden sich wundern, was dann noch für sie übrig ist bzw. das was übrig ist, wird saftig besteuert! Angela ist da schon lange im Ruhestand und sonnt sich bei ihrem Freund Joe Ackermann auf seiner Finka in Griechenland, denn da ist sie herzlich willkommen.

    Sorry, aber so geht es nicht weiter liebe Angela!
    Entweder Du nimmst Griechenland aus dem Euro oder wir nehmen Dich aus dem Amt! Bereits Deine Gleichschalterei bei den EFSF-Abstimmungen verstößt gegen das Grundgesetz!

    Geht alle hin zu den kommenden Anti-Euro / Anti-Rettungsschirm Demonstrationen:
    http://www.youtube.com/AktionDemonstration

    http://www.antieurodemo.de

    http://eurodemostuttgart.wordpress.com/

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